Herzlich willkommen auf meiner Homepage; ich heisse Robert und
lade Sie herzlichst ein zu Unterhaltsamem, Informativem und Wissenswertem.
Gerne nehme ich Anregungen entgegen; auch für Kritik bin ich dankbar!
Ich glaube, daß ich nur einmal durchs Leben gehe.
Wenn ich daher irgendwo Güte zeigen kann, oder einem Mitmenschen irgendetwas
Gutes tun kann,so will ich es jetzt tun und nicht aufschieben oder versäumen, da ich diesen Weg nicht mehr entlang kommen werde. (William Penn 1644-1718)
Gründer von Pennsylvania
habe seit Aug 2004 nur noch den rechten Lungenflügel zum Atmen(Plattenkrebs)
habe seither ganz viel Zeit für den Tomatenanbau
die Anzucht von Tomaten in den grauen Februar-Wochen, der Austausch von Erfahrungen und Saatmaterial, die Vorfreude auf die auszupflanzenden Sämlinge,
die ersten Blüten und Fruchtansätze, das Auseinandersetzen mit den Witterungseinflüssen der Natur und Ihren Unwillen und und und........................
alles zusammen ein Hobby ohne viel Aufwand, mit viel Ertrag (Früchte und Glückshormone!!!!) und dem Vorteil:
des Verspeisens; lukullisieren
direkt vom Strauch , zu jeder Tageszeit, ohne große Wege ,sonnenwarm genießen,
Freunden mitbringen, Anderen eine kleine Freude damit bereiten zu können.
Gesundheit verschenken
einfach G E S U N D leben
Getuntes ,also fast künstlich hergestelltes Gemüse kann nicht als
Gesundlebensmittel bezeichnet werden
weltweit werden heute ca 100 Millionen Tonnen Tomaten auf mehr als 3Millionen ha
Anbaufläche ====produziert===
mit zu hinterfragenden Mitteln, auf eine meist unnatürliche Weise, verbunden mit
Transportwegen die mehr als gigantisch sind.
Ich freue freue mich über jegliche news zur gesamten Thematik T O M A T E
Anbau von Wildtomaten zur Saatgewinnung,
Wildtomaten--neudeutsch auch heirloom vegetable varieties genannt
am Spaliernetz an der Südterrassenwand mit 30cm Netzabstand zur Süd- Wand
speziellem Erde-Kompostgemisch sowie Wurmhumus
sowie verschiedenen Blühzeiten;
seit 2006 wird auch das altbekannte Düngerezept der Holzasche wiederbelebt.
dieser fast kostenlose an Kalium reiche Dünger (stickstofffrei) ist bestens für Tomaten geeignet.
Da wir im Winter im Kamin eh nur 3 jährig gelagertes Buchenholz schüren, habe ich eine entsprechende Menge vorgelagert.
An Wildsorten für 2009 waren erfolgreich: Galapagos
Golden Currant
Humboldtii
Boliv. Obsttomate
siehe hierzu die Laborberichte der Uni Jena (Lycocard Projekt)
für heuer ,also 2010 sind in Anzucht:Red Grape,Red Currant,Red Spoon,Small Egg,White Currant,Aurantiacum,Humboldtii,Galapagos,Wildtomate aus Peru,Wildtomate pink
schon in Planung für 2011 die Taromate ( habe ich von Sigemar Gruno)
deutlich zu erkennen die typischen kräftigen Triebe aus den Blattachseln.Das wird eine prächtige Wildtomate mit vielen gesunden lycopinhaltigen Früchten
Daraus werden wir sicher wieder Sugo für die vielen VHS -Kursteilnehmer kochen.
WILDTOMATEN SUGO eine äußerst gesunde Köstlichkeit
Um zu sehen, musst Du die Augen öffnen;
Um zu erkennen,musst Du sie schließen und denken.
Antiker Philosoph
links neben dem Skalpell der kleine Griffel einer Tomatenblüte, dessen fremde Bestäubung es gilt zu verhüten, um sortenreines Saatgut zu erhalten.Normalerweise befruchtet sich die noch geschlossene Blüte selbst.Dieses Bild dient nur zur Demo
Z u k u n f t säen V i e l f a l t ernten
auch Sie können privat Ihren Beitrag leisten um die (=Ihre) lokale Kultur zu bereichern.
In gewissem Maße kann sogar das Landschaftsbild eine positive Veränderung erfahren
Artenschutz-Konvention (Biodiversitäts-Konvention)Stellt einen Teil des Erdgipfels dar, der 1992 bei der Rio-Konferenz beschlossen wurde
das ist jetzt 18 Jahre !! her
(was ist inzwischen geschehen....???)
Die Veränderungen der Umwelt bedrohen die Zukunft der Menschheit. Manche Änderungen sind direkt und unmittelbar für den Menschen spürbar, z.B. der Klimawechsel oder die Häufigkeit von Ozonalarm. Andere tiefgreifende Veränderungen vollziehen sich eher unbemerkt.
So sterben 100 bis 200 Arten an Pflanzen und Tieren aus - pro Tag!
Die Artenschutz-Konvention ist ein Abkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt. Die Welt soll die biologische Vielfalt erhalten und ihre Grundelemente auf gerechte und ausgewogene Art nachhaltig nutzen. Konkret heißt dies, dass die Nutzung so erfolgen muss, dass die biologische Vielfalt langfristig nicht weiter gefährdet wird.
Die Länder haben das Recht, über ihre biologischen Ressourcen zu verfügen, sind aber auch dafür verantwortlich, dass ihre biologische Vielfalt erhalten
bleibt und dass ihre biologischen Ressourcen auf nachhaltige Weise genutzt werden.
Weltweit sollen Tier- und Pflanzenarten geschützt und ihre bedrohten Lebensräume und das dort vorhandene genetische Potential gesichert werden.
So verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten,Gesetze zum Schutz gefährdeter Arten auszuarbeiten, Schutzgebiete zu schaffen und eine umweltgerechte Entwicklung der umliegenden Gebiete zu fördern, geschädigte Ökosysteme zu
rehabilitieren und wiederherzustellen und die Erhaltung bedrohter Arten durch die Unterstützung lokaler Gruppen zu fördern.
Außerdem verpflichten sich die Unterzeichner, bei Projekten, die die biologische Vielfalt gefährden,eine Umweltverträglichkeitsprüfung unter Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen, um Schäden zu vermeiden bzw. auf ein Minimum zu begrenzen.
Dabei ist eine gerechte Verteilung der Vorteile und Gewinne anzustreben, welche die Ergebnisse von Forschung und Entwicklung sowie die kommerzielle und anderweitige Nutzung von Genressourcen mit sich bringt.
Herzlich danken möchte ich Allen die mir hierbei geholfen haben:
ein kleiner Meilenstein in meinem Leben konnte erreicht werden
Eine kleine handverlesene Samenmenge meiner diesjährigen Wildtomatenernte
bestehend aus den Sorten Galapagos,Humboldtii,Golden Currant sowie meinem Liebling der Bolivianischen Obsttomate in Wildform
ist via Genbank des Leibnitz Institutes für Kulturpflanzenforschung in Gatersleben
auf dem Weg nach Spitzbergen in die Internationale Samenbank.
Möge der Himmel mir Kraft für die neue Herausforderung in 2010 geben
Kultivierung von Wildtomaten aus El Salvador
gerne können Sie jederzeit Saatgut-Anfragen sowie Fragen zum Thema Wildtomaten an mich richten(siehe Impressum)
in der Regel beantworte ich diese innerhalb kürzester Zeit.
Durch gezielten Samentausch , u.a. mit Freunden aus einem Garten Forum, sowie mit
Ungarn und Österreich der Schweiz, Dänemark, Grossbritannien ,Canada,Russland,Alaska und den USA
konnten so bis April in verschiedenen Schüben seit Januar beginnend,
über 300 Pflanzen herangezogen werden.Nur eine Charge wurde komplett vernichtet,
da zu lange Stiele hervorkamen, d. h. sie vergeilten einfach wegen Lichtmangel
nach Österreich , in die Schweiz und Ungarn und Slowakei gingen auch Pflänzchen;
vorher schon eine Menge Saatgut an einen Züchter in Ungarn, der im Februar einen
Feuerschaden auf seinem Betriebsgelände hatte.
Ganz besondere Freude macht mir seit 5. Juni mein erstes Enkelkind
Sebastian Mika
bald wird auch er von OPA`s Tomaten naschen
Jeder der für seinen Privaten Bedarf
Samen möchte, erhält diesen von mir kostenlos
Anfragen mit beigefügtem Rück-Kuvert , werden binnen einer Woche erledigt
entweder präzisen Sortenwunsch an
Robert Hoser Am Flosskanal 6 in 82515 Wolfratshausen
( ab November : Bahnhofstr. 24)
oder an admin@rj-lycopin.de
Schicken Sie mir einfach eine mail und ich maile Ihnen nach Prüfung die aktuelle Tomatensamen-Liste 2010 zurück
als pdf Datei .
Inzwischen sind es an die 750 Sorten
aus fast allen Kontinenten dieser Erde;In allen Farben, verschiedensten Reifezeiten, für alle möglichen Verwendungszwecke,Anbaumethoden etc.
inzwischen auch ganzjährige Zimmertomaten, erprobte Hängetomaten,mehr als 20 Sorten Wildtomaten und auch "Unbekannte" von Forschungsreisen.
Anfrager mit berechtigtem Interesse werden diese Massnahme
als Notwendigkeit erkennen. Früher hatte ich die Sortenliste hier veröffentlicht
und leider haben sich viele an Samen bereichert, sie aber nie angebaut, bzw, habe ich kein feedback erhalten.Nur um in einer dubiosen Sammlerkiste zu verderben, dafür möchte ich mir die Arbeit des doch recht aufwendigen Verhütens der Blüte zum Bestäubungszeitpunkt und der Samenentnahme bei der Ernte nicht mehr machen!
Danke für das Verständnis
Nutznießer hiervon sind Teilnehmer an VHS-Kursen sowie Gartenbauvereine, meine Seminarteilnehmer,Bäuerinnen der Landwirtschaftsschule, Schulklassen-Projekte und wirkliche Sortenerhalter.Für diese sich aufopfernde Gruppe gebe ich alles an Samen was mir zur
Verfügung steht .Fast bei jedem meiner Kurse kann ich einen neu begeistern.
Auch Sie???
Heute am 29.März2010 stelle ich die aktuelle Bestandliste vor:
seit Januar wurden vorgezogen:Auriga,Aurora, Aurantiacum,Boy Boy,Balkonstar,Baselbieter Röteli,Black+Red Boar,Besser,Boars Hoof,Bajawa,Budai Torpe,Basket Vee,,Corbarino,CoastalPride,Colibri, Celsior,Cherrola,Cerise gelb,Ciliega,Don Juan,Golden Dwarf,Galapagos,Humboldtii,Hellfrucht,Jalapa, Jagodka,Jap.Golden Pear,Liguria,La Negra,Mobil, Mohammed,Marokko,Manitoba,Maiglöckchen,Nyagous,Oziris,Pendulina,Red Grape, Red Spoon,Red Zebra,Red Robin,Red Currant,Red Spoon,Red Cavern,Roter Rubinius,St. Pierre, Safari, St.Ignatius,Small Egg,Tiffen Mennonite, diverse Unterlagen,Varenblad, Vanessa,Vesenniji Mieurinski,WT filzig, Waltingers,White Currant,Weiße Schönheit,WT Peru,Winterkeeper,WT pink, YPS und 4 Star
das bedeutet tägliche Kontrolle , zwischendurch mit Schachtelhalm düngen, Urgesteinsmehl bei Blütenbildung streuen, Blüten abdecken zum Verhüten
und natürlich Gießen mit temperiertem Wasser, zwischendurch ein zweites und drittes mal Pikieren um für die großen Container vorzubereiten und und und
nicht zu vergessen die Dokumentation in Wort und Bild
eine kleine Nachsaat ist momentan beim Beizen-man weiß ja nie ob was passiert;
für eine Bekannte habe ich heute noch Paprika nachgesät und meine Hanni hat jemandem Zierhopfen versprochen.Kardonen sind grade am Auflaufen, Petunien auch noch in Nachsaat und heuer erstmals Gewürztagetes.
Asia-Salat ist schon pikiert, Pflücksalat ebenfalls, der Wild-Knoblauch treibt herrlich, die Petersilie auch, Basilikum in versch. Sorten in Tontöpfen werden viel verschenkt,gefragt ist der kleinblättrige aus Italien, sowie der rote als Unterbepflanzung
den Estragon habe ich vor einigen Tagen geteilt( nach 5 Jahren wieder einmal)und so sinds jetzt 7 Töpfe
die bis zur Spargelsaison pflückreif sein sollten.
also heißt es jeden Morgen-packen wirs an---Spaß machts ganz ganz viel
Der Tomatenkurs Pomodore II am 25.April 09 für die Volkshochschule Wolfratshausen,
nicht nur interessante stoffliche Themen, sondern auch mit Genuß genießen;
für die Mittagspause sind Ofentomaten und anderes vorbereitet.
Am Tisch stehen Aroma-Tomaten, Rukola-Sprossen, Telly-Cherry-Pfeffer aus dem Mörser und ZitronenBasilikum
Die VHS-Termine für 2010 stehen schon fest und werden demnächst unter der Rubrik Impressum zu finden sein.
Liebe Tomatenfreunde und Leser meiner homepage
die Keimversuche für 2010 sind im Großen und Ganzen abgeschlossen.
Mit vielen Gleichgesinnten (was den Sortenerhalt betrifft) habe ich Samen tauschen können, die Auswahl wird sozusagen von Tag zu Tag mehr;
Auch an dieser Stelle gilt mein Dank all denen, die sehr viel Zeit, Liebe und Engagement
in die Vielfalt unserer Kulturpflanzen stecken.
Möge auch 2010 ein Gutes Gartenjahr werden, damit wir für die nachfolgenden Generationen viel an Gen-Informationen unserer Pflanzen erhalten können, und gemeinsam dem Strom der überall sich breit machenden Kommerzialisierung im Bereich Saatgut (nenne hier ganz öffentlich die Machenschaften von M o n s a n t o )
neueste Bedenklichkeitzsstudie von Gen-Mais unter
http://www.bio-markt.info/web/Aktuelle_Kurzmeldungen/Gentechnik/GenMais/15/21/0/6855.html
entgegentreten .
Einer kann nur wenig bewirken, viele jedoch eine sich anbahnende einseitige Entwicklung gewaltig bremsen!!
Danke
das Tomatenfieber hat mich erfasst ; so höre ich immer wieder aus den Zuschriften
ein echter V I R U S der gute Eigenschaften hat, so meint mein Haus- und Lungenarzt.
baue auch 2010 wieder im Auftrag und zum Zwecke der
gesunden Ernährung die verschiedensten Sorten an. Die DRC 1178
vom holl. Samenzüchter de Ruiter Seeds zu Versuchszwecken
mit dem Erfolg der Lycopin-Erhöhung; weiter Wildtomaten, die als
Unterlage zum Veredeln für Auberginenpflanzen dienen, sowie
Tests zur
A
R O M A - M A X I M I E R U N G
verschenke vom
Ertrag alles was übrig ist, werde heuer wieder für Freunde
ca 300 Pflanzen
großziehen und gebe weiterhin
Volkshochschulkurse für meine Heimatstadt Wolfratshausen
Den
Anfang macht heuer Kurs K 622 am Samstag 7. Februar
Für die
Teilnehmer wird schon am ersten Fruchttag des neuen 2010
, ausgesät.Jeder bekommt dann schon eine
Chili-Pflanze seiner Wahl.
Details
hierüber siehe " Impressum"
Ganzjährige Zimmertomaten
eine Herausforderung
bisher sehr gute Ergebnisse
so fängts an
nach vielen Versuchen ist es gelungen die ideale Substratzusammensetzung, unter anderem Basalt-Bruch, herauszufinden.
Hier im Bild die Sorte Mohammed bei einem Versuch in Öko-Pots , selbstverottbar, bestehend aus Kartoffelstärke und Milchsäure
Saatgut ist Kulturgut ein traditionelles Erbe in Gefahr
Seit tausenden von Jahren haben Bauern und Gärtner auf der ganzen Erde alljährlich
einen sorgfältig ausgesuchten Teil ihrer Ernte aufbewahrt und bei den darauffolgenden Aussaaten wieder genutzt.Eigenes Saatgut war früher sogar überlebenswichtig, denn
Handelswege wie heute gab es noch nicht.Durch diese von Generationen überlieferte Tradition entstand in einem stetigen Anpassungsprozess an sich wandelnde Standorte und Bedürfnisse ein riesiger Kulturschatz an vitalen und robusten Regionalsorten.
Leider sind während meiner Generation in den letzten Jahrzehnten bis zu 90 % dieser
bewährten samenfesten Sorten mit ihrer breiten genetischen Ausstattung aus unseren Gärten und von unseren Feldern verschwunden.Viele Faktoren haben dazu beigetragen, daß es soweit gekommen ist.Der Patient E R D E lebt noch ,
ist aber schwerst erkrankt.
nun also ist es 5 Minuten vor 12
greifen wir gemeinsam ein in dieses Räderwerk von Machenschaften,retten wir unsere
M u t t e r E r d e
sichern wir den nachfolgenden Generationen Ihr tägliches Brot, ihre Nahrungsquellen,
ihr Überleben
(Autor wurde gestern, also am 5. Juni 2010 erstmals OPA---unsere Schwiegertochter Ines und unser Sohn Tobias Sebastian sind stolze Eltern des kleinen S e b a s t i a n geworden und haben uns so zu glücklichen Großeltern gemacht.)
Nicht allein die persönliche Tatsache, dem eigenen Enkel zu schützen , wozu er noch
nicht fähig ist, sondern global für alle Mitmenschen, diese unsere Natur erhalten.
Es gibt keine zweite Chance.Jetzt müssen wir handeln und nicht mehr zögern!
Gemeinsam können wir es schaffen, werden wir es schaffen !
Das Aufgeben von Nutzgärten für die gesunde Ernährung der Familie, sowie der Tradition der eigenen Saatgutnutzung , haben hierzu ebenso beigetragen, wie die Verwendung neuer einheitlicher Hochleistungssorten( Gewinnorientierung steht an erster Stelle- der Mensch bleibt auf der Strecke!!)
Unter diesen neuen Saaten sind welche, die an maschinelle Ernteverfahren oder bestimmte Pestizide angepasst sind und auch Hybride, die nur im 1. Anbaujahr Höchsterträge bringen und von denen daher kein Saatgut genommen wird.
Wiederholte Streichungen aus den offiziellen Listen zugelassener Handelssorten führten bei vielen Kulturarten( Beispiel Kartoffel ist am gravierendsten) nahezu unbemerkt zu r fast vollständigen Verdrängung der samenechten Sorten.
Genetische Vielfalt sichert die Ernährung von Mensch und Tier, heute und in der Zukunft
In ihr liegt das Potenzial für Weiterentwicklung und regionale Anpassung der Sorten, auch im Hinblick auf den sich abzeichnenden Klimawandel mit allen seinen Folgen.
Hauptanliegen des VEN ist es daher, samenfeste Sorten in ihrer Vielfalt als Basis weiterer
Züchtung und Ernährung zu bewahren.
Weltweit, auch im eigenen Vaterland, schreitet ungestoppt die Monopolisierung auf dem Saatgutmarkt fort.Unsere gewählten Volksvertreter schauen tatenlos zu, wie vielfach regional arbeitende, kleine bis mittelständische Zuchtunternehmen der alten Bundesländer ums Überleben kämpfen.(Beispiel Winterroggen für die Region Franken)
Den größten Verlust an Sorten und Wissen in der deutschen Geschichte der Saatzucht aber verzeichnen wir durch die Abwicklung der Saatzuchtwirtschaft an den verschiedensten Standorten der damaligen DDR.Alle Errungenschaften einer eigenen Sortenentwicklung wurden damit abrupt gestoppt.
Dieses Schild im Schaugarten der Arche Noah in Schiltern /NÖ drückt genau das aus,
was ich mit meiner webside erreichen möchte:
Vielen Einzelnen Hobbygärtnern den Erhalt der Vielfalt ans Herz zu legen.
Packen wirs an-gemeinsam gehts besser!!
Sichern wir zusammen die Saat für kommende Generationen
Nebenbei: bin seit 5. Juni 2010 stolzer Opa des kleinen Sebastian Mika(Bild folgt)
Die Ernte 2010 beginnt; trotz all der ungünstigen Witterungseinflüsse im Frühjahr
beginne ich heute am 9.Juli 2010 mit der Ernte.
Nur meine Außenstelle in Miesbach bei Wally und Michi war schon 3 Wochen schneller,
wegen eines besonders vorteilhaften Wetterschutzes
Fast 25 Wochen sind vergangen seit der Aussaat Anfang Januar
der Gewinner in Wolfratshausen heißt
B A J A W A
diese aus Indonesien stammende rote Wildtomate kann durch Ihre Robustheit und
Ihren süßen Geschmack überzeugen.Gerne nimmt man die nur kleinen Früchte in
Kauf-die Menge gleicht das wieder aus.
Werde hier an dieser Stelle weiter berichten
Gerade in 2010 , dem internationalen Jahr derBio-Diversität, also dem Erhalt und
Schutz von Sorten, freut es mich, daß ich dem Wunsch der " Küche" nach einer weiteren
Sorte saftarme, bzw. saftlose Tomaten entsprechen kann.
Nach dem erfolgreichen Anbau der Don Juan in 2009 , ist also die schweizer Varietät
B ü h r er K e h l
prima gewachsen.
Die Uni in Jena, dort PD Dr. V. Böhm, hat natürlich auch gleich wieder Interesse angemeldet, um diese Sorte labormäßig zu untersuchen.Man möchte innerhalb des
Projektes Lycocard
herausfinden, inwieweit der Bestandteil Lycopin, an den Fruchtsaft gebunden ist.
Spannend was Dr. Boehm und seine Mitarbeiter forschen.
Nicht nur wilde Tiere und Pflanzen sind vom Aussterben bedroht, es betrifft auch die alten Nutzpflanzen (weltweit ca. 30 000 versch.essbare Pflanzenarten)
nur zur Info: 150 Nutzpflanzen ernähren 5 Milliarden Menschen
davon sind Reis, Mais und Weizen eine der wichtigsten.
der V E N : Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt
mit Geschäftsstelle Ursula Reinhard Sandbachstr. 5 in 38162 Schandelah
e-mail:ven.nutz@gmx.de
www.nutzpflanzenvielfalt.de
bemüht sich seit mehr als 20 Jahren (Autor ist erst seit 2007 Mitglied)
dem Verlust samenfester Sorten etwas entgegen zu setzen.Das geht auch und vor allem in Hausgärten
Infos beim Autor oder der Geschäftsstelle!!
e-mail: dreschflegel-verein@gmx.net
Die Fernsehsendung " W wie Wissen" im ARD heute am 13. Juni 2010
nehme ich zum Anlass, auch hier auf meiner webside
einen kurzen Artikel zu schreiben.
Wie wichtig der Erhalt alter Tomatensorten gerade in der heitigen Zeit mit dem stattfindenden Klimawandel und all seinen Veränderungen, ist, wurde in einem Beitrag dieser Sendung ganz prima dargestellt.
Auf der Suche nach einer speziellen Tomatensorte für problematische Umfeldbedingungen, ist ein Mitarbeiter des VEN
auf die Sorte
R O T E R Z W E R G
gekommen. Diese Buschtomate (Stocktomate) mit sehr niedriger Höhe, also eine determinierende Sorte,hat schöne rote Früchte, etwas flachrund geformt, mit ca 60-80 Gramm Gewicht. Diese früh reifende Sorte ist sehr saftig.
Möglich ist der Anbau des Roten Zwerg auch auf einem Hügelbeet mit Strohunterlage
Über die weitere Entwicklung meiner Wildtomaten zu berichten, habe ich mich entschlossen, Bilder wie diese, auf der Website des Tomaten-Atlas zu veröffentlichen
unter http://www.tomaten-atlas.de
stellen auch andere Tomatenkenner wie die Tatiana, Dr. Jürgen Klapprott, sowie Jens Prädel und Weihenstephan Ihr erarbeitetes Bildmaterial zur Verfügung
rechts am Rispenbeginn sehen sie den neuen ECO BIO Triebbügel aus Kartoffelstärke und Milchsäure also komplett verrottbar
Mit ein Grund warum ich Samen für Privatgärtner verschenke, steckt hinter dem
Gedanken
NUTZPFLANZENVIELFALT in Gefahr
Über Jahrtausende wurden überall auf der Erde Kulturpflanzen geschaffen, die den jeweiligen Boden-+Klimabedingungen angepasst waren und nach den
Bedürfnissen des Menschen
geformt wurden(nicht wie heute nach dem Willen der Lebensmittelindustrie).
Mehr oder weniger züchterisch bearbeitet zählen weltweit etwa
30 000 verschiedene Pflanzenarten zu den essbaren Nutzpflanzen jedoch sind es heute hauptsächlich etwa 150, die die 5 Milliarden Menschen ernähren
News im August 2009
Eine Arche Noah für Kulturpflanzen – IPK Gatersleben beteiligt sich am Svalbard Global Seed Vault auf Spitzbergen
Dort wird für unsere Nachkommen eingelagert, was die Natur in Tausenden von Jahren an Evolution hervorbrachte.Gen- Ressourcen von unschätzbarem Wert nicht nur allein
für die Ernährung sondern auch für die Forschung.Bio-Genetik, human eingesetzt, wird künftig vielen Menschen auf der Erde einen Arbeitsplatz bieten.
Wer mehr über dieses Projekt erfahren möchte, kann gerne mit mir Kontakt aufnehmen.Gerne lege ich alle Daten offen und verschenke von meinem Samenbestand an Interessierte auf der ganzen Welt. Die Schöpfung, die wir kennen, ist nur ein Teil des Gesamt- Universums.Es ist Eigentum nicht nur Einiger, sondern
A L L E R
Die Industrialisierung der Landwirtschaft, die Züchtung von Hybridsorten, die nur sehr
eingeschränkt fortpflanzungsfähig sind, und die strengen Saatgutgesetze haben dazu
geführt, daß die Hochleistungssorten des Garten-+Landbaus den Markt beherrschen.
Freisetzungsversuche und Kultivierung gentechnisch veränderter Sorten bedrohen zunehmend unsere Kultur-+Wildflora.
Die Sortenzüchtungen und die Verbreitung der bedeutendsten Nahrungspflanzen unseres Planeten sind in den Händen von wenigen Saatgutfirmen.
Wer Näheres hierüber erfahren möchte, wende sich doch bitte direkt an mich ;
weitere Details würden den Rahmen dieser homepage sprengen.
Für 2010 werden noch Paten für alte Sorten gesucht
Sorten wie die Ochsenherz sollten erhalten bleiben
Anläßlich eines Workshops des Züchters Tom Wagner in Wien heuer, veröffentlichte das Arche Noah Magazin hierzu
Alte Sorten weiterentwickeln;Denkanstösse aufgreifen:Provokant formuliert:Starren wir zu sehr auf die Manifestationen vergangener Bedingungen, indem wir versuchen, alte Sorten unverändert zu erhalten?Sollen wir den Blick nicht weiter werden lassen, ihn mehr auf das Geschehen"zwischen den Zeilen", auf das" Veränderliche" richten?
Den abstrakten Begriff "Vielfalt" weniger als globale Summe unterschiedlicher Sorten verstehen, sondern eher als den Prozess, der zur Diversifizierung unserer Kulturpflanzen führt.Aus der Grenze zwischen "Erhaltung" und "Züchtung" die immer eine formale war, wird dabei ein Kontinuum.Welche Fähigkeiten, welche Rahmenbedingungen, welchen Mut brauchen wir, um diese Verantwortung für die Vielfalt zu übernehmen-neues zu schaffen, ohne dabei, wie es in der Vergangenheit geschehen ist, altes verloren gehen zu lassen?
(Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt +ihre Entwicklung)
ein tollesTomaten- Projekt in diesem Zusammenhang finde ich das der Schulklasse 9.2 der LMGin Köln-Porz
unter Leitung von Frau Adelheid Coirazza
besuchen Sie doch www.tomatenadel.de
Gerne bin ich Jedermann dabei behilflich, schützenswertes Saatgut zu organisieren,
und sei es im Extrem- und Ausnahmefall , auch über meinen Zugang zur Genbank der
IPK in Gatersleben.
Schließen Sie sich doch bitte dem Gedanken an, daß der Schutz der Pflanzenvielfalt auf diesem unserem Planeten, etwas ist, das wir unseren Kindern und Kindeskindern schuldig sind.Einer wie ich ,kann allein nur wenig bewirken, doch schon mit wenigen
Gleichgesinnten wird die immense Kraft des Willens spürbar und wirksam.
Danke für Ihre Mithilfe
der Autor
2009 hat die Arche Noah 18 versch. Ochsenherz -Tomaten kultiviert, gesichtet und verkostet.Der Vergleichsanbau hat bemerkenswerte Ergebnisse hervorgebracht.
Michael Suanjak vom Sortenarchive brichtet:
http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:Yb8zthwju54J:www.arche-noah.at/etomite/assets/downloads/Bibliothek/gemueseartikel/ochsenherz_arche