Über Lycopin

 

An dieser Stelle möchte ich der Friedrich -Schiller -Universität in Jena(gegr.1558), dort der Biol-Pharmaz. Fakultät ,dem Inst. für Ernährungswissensch mit der AG Bioaktive Pflanzenstoffe u. d. Ltg von PD Dr. habil. Volker Böhm, dafür danken, daß er mir die Bachelorarbeit seiner Studentin Frau Anna Westphal aus Bollberg vom Sept.213 zur Verf.stellt

diese Bachelorarbeit über das interessante Thema.

Analytische Charakterisierung von Samen zweier Tomatensorten als Basis einer möglichen Reststoffverwertung in der Lebensmittelindustrie

Das Werk umfasst nahezu 100 Seiten und ist außerordentlich gut gegliedert.Bei Interesse können Sie gerne eine pdf Datei davon bei mir erfragen.

 

Einfach ausgedrückt, es wurden erstmals intensiv meine getrockneten Samen aufs genaueste untersucht.Ganz besonders die Ergebnisse der Wildtomate  Red Currant sowie der roten Sorte Waltinger sind höchst interessant

Soweit mir bekannt , sind das die ersten Ergebnisse weltweit von Wildtomatensamen

Gedankenanstoss meinerseits war das alljärliche Einkochen von Sugo aus den tausenden von kleinen Wildtomaten, bei denen ja eine Trennung von Schale, Fruchtanteil und Samen aus Zeitgründen gar nicht machbar ist.Sie sehen deshalb hier auf meiner webside immer Bilder von Einkochgäsern, in denen alles von der Frucht enthalten ist, also Schalen genauso wie Samen.

Schon vor der Geburt meines Enkels Sebastian hat meine Schwiegertochter Ines in der Schwangerschaft, ganz viel davon genießen können..eben Natur pur

Jetzt ist es wissenschaftlich dokumentiert, daß allein die Samenkörner eine Unmenge wertvoller Stoffe enthalten, ganz besonders wenn alles biologisch und natürlich und mit viel Opa-Liebe kultiviert wird.

Das Tomatenjahr 2015 aus klimatischer Sicht in Zusammenfassung

Kloster Schäftlarn, südl. von München , also im bayerischen Alpenvorland hat ein kontinentales Klima .Das Kontinentalklima ist vor allem durch starke saisonale Temperaturschwankungen gekennzeichnet. Klassische Merkmale des Kontinentalklimas sind heiße Sommer und (zum Teil sehr) kalte Winter. An etwa 90 – 110 Tagen im Jahr - also ein knappes Drittel eines durchschnittlichen Jahres - liegen die Temperaturen unter null Grad Celsius. Durch die aus den westlichen Regionen stammenden Winde erreicht der durchschnittliche Niederschlag der Region einen Wert von ca. 700 mm. Aufgrund des Kontinentalklimas sind die Niederschlagswerte im Durchschnitt vergleichsweise niedrig .Es werden aber auch  Spitzenwerte von bis zu 1.900 mm erreicht.
Die durchschnittliche Dauer des Sonnenscheins variiert innerhalb Bayerns stark, liegt aktuellen Messungen zufolge jedoch bei 1.500 – 2.000 Stunden pro Jahr.Im tomatenatlas von Tatiana/Canada
wird das als Zone 7b gewertet

Das vergangene 2015 war das zweitwärmste Jahr (auch 2000 +2007 waren sehr warm)seit 1881.

Das hat sich natürlich auch auf die Lycopinproduktion in den Tomaten ausgewirkt.Bei solcher Hitze,ab ca 32°C verkleben die Blütenpollen.Sie fallen ab, ohne etwas anzusetzen. So ist das leider schon seit ein paar Jahren zu beobachten. Besonders bei den großfrüchtigen Sorten ist es nicht zu übersehen. Gerade die geschützten Pflanzen unter Glas oder Folie hatten es dieses Jahr noch heißer und setzten eine Zeit lang schlechter an. Wegen dieser noch stärkeren Hitze im Gewächshaus sterben oft auch die Nützlinge und die Läuse übernehmen kurzfristig die Oberhand.

Halbreife Tomaten schmeckten wie im Italienurlaub
Es gab noch etwas Besonderes in diesem Jahr. Ich  werde bei Schulungen und Kursen oft mit folgendem Wunsch konfrontiert: „wir haben im Urlaub in Italien so eine gute Tomate gegessen! Sie war noch halb unreif, schmeckte aber super!kann ich  so eine Varietät haben!“ Leider gelingt das in Deutschland bei gleichen Sorten kaum - dieses Jahr aber schon! Besonders war das bei den richtig süßen Sorten zu beobachten. Sie konnten bei dieser Sonnenintensität schon halbreif viel Zucker produzieren. In Verbindung mit einer schönen leichten Säure ergab das ein überraschendes Geschmackserlebnis. Zuerst fiel es bei den dunklen Tomaten auf, die aufgrund ihrer Farbe und dem fast immer vorhandenen grünen Kragen einen höheren Zuckergehalt haben (so meine noch unbestätigte Vermutung). So war das z.B. bei der „ Koritschnevaja Sliva ". Bei den halbreifen roten Tomaten haben sich z.B. die Sorten „Rio Grande“, „Thessaloniki“, „Red Pear“ „Stiersstirn“ und etliche andere so „italienisch“ gezeigt. Viele in der Regel mehlige Sorten waren  kaum oder gar nicht mehlig.

um nur ein paar Sorten-Erfahrungen zu erwähnen: Würzige wie auch fruchtige Tomaten schmecken fantastisch,

aber z.B. die „Ananas Noire“ schmeckte wieder weniger würzig, sondern eher rund und süssfruchtig. Irgendwie fehlte noch ein Funken Säure. Orange Tomaten, die sonst eher süß sind, haben dieses Jahr das perfekte Bisschen mehr an aparter Säure und schmecken zum Niederkniehen, so z.B. die Sorten „Orange King“, „Orange Jubiläum“, „Ilia Muromets“, „Russian Persimon“ und „Hurma". Die robuste, kleine weiße „Bianca“ mit einer Champignon-Note schmeckte dieses Jahr knallig süß. Normalerweise liegt sie bei uns nicht ausgegeizt und nicht angebunden irgendwo draußen. Dieses Jahr wurde sie an der Schnur angehängt in die Höhe gelassen und war somit sehr hoch, sehr ertragreich und zuckersüß.
Unter den Grünen war die mittelgroße Fleischtomate „Green Moldovan“ (Grüne Moldavische) absoluter Geschmacksgewinner. Genial süss-tomatig-intensiv! Aber wie immer gilt bei den grünen reifen Tomaten: Um den Topgeschmack zu erleben, bitte nicht überreif werden lassen!

Man braucht immer ca. drei, mindestens zwei Jahre, um eine Tomatensorte richtig kennenzulernen.

Eine DDR-Sorte aus dem Jahr 1950 namens „Beymes Erntesegen“ war dafür ein gutes Beispiel. Vorletztes Jahr zeigte sie einen prächtigen hohen Wuchs mit drei bis fünf Stämmen und setzte Unmengen von roten, runden, tischtennisballgroßen und saftigen Tomaten an. Irgendetwas passte aber nicht und geschmacklich war sie nur fade. Dieses Jahr wurde entschieden, ihr noch eine Chance zu geben - die sie auch genutzt hat. Bei gleichem Prachtwuchs setzte sie sehr zuverlässig und viel an und war eine der ersten reifen Tomaten. Der Geschmack war viel besser, kein Spitzenreiter, aber im guten Mittelbereich, säuerlich betont und saftig.  sie ist definitiv zu empfehlen. Es rentiert sich doch manchmal, den Tomaten (wie auch den Menschen) eine zweite Chance zu geben.Übrigens diese Sorte bezeichnet man als open-pollinated, d. h. die

Sonnenbrand an Tomaten
Dieses Jahr gab es mehr Sonnenbrand an Tomaten, es nimmt schon seit ca. vier Jahren kontinuierlich zu - ein Beweis dafür, dass die Sonne bei uns wirklich intensiver wird. Viele sonst mehlige Tomaten waren kaum mehlig, sondern eher saftig, und manche Anthotomaten, die meistens nicht so viel Geschmack vorweisen, waren plötzlich würziger - ein echtes Entdeckungsjahr.

 

Eine weitere  Bereicherung für 2015 stellt die Doktorarbeit von Niels Müller vom MPI (Max Planck Institut Köln) Abtlg. Pflanzenzüchtungsforschung dar.Wie auch an anderer Stelle bildlich dokumentiert wurden hier in der Klostergärtnerei die zu untersuchenden Pflanzen von Solanum chmielewskii LA 1840

                                                 Solanum habsochaites LA 1777

                               sowie         Solanum pennellii LA 0716

dahingehend untersucht, inwieweit sich diese Wildtomaten Urformen zwischenzeitlich veränderten, nachdem man sie hier auf einem ganz anderen Kontinent kultiviert hat.

Die Domestizierung der Tomate verlangsamt deren innere Uhr für deutschsprachigen Text vom MPI  bitte hier anklicken

hier ein kurzer Auszug:

Alle Lebewesen, vom Bakterium bis hin zum Menschen, weisen endogene von der inneren Uhr gesteuerte Rhythmen auf. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Synchronisierung von Organismen mit ihrer Umwelt. Forscher vom Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln konnten zeigen, dass die innere Uhr der kultivierten Tomate während der Domestizierung verlangsamt wurde. Die aus der äquatorialen Region Südamerikas stammende Pflanze wurde vom Menschen in die temperierten Breiten gebracht. Die Verlangsamung der Uhr stellt vermutlich eine Anpassung an die dort herrschenden langen Sommertage dar.

Die Originalf. finden Sie unter  http://kups.ub.uni-koeln.de/6149/      die Doktorarbeit lasse ich Ihnen bei Interesse gerne lesen, mail an mich genügt und die pdf steht Ihnen nach Rücksprache zur Verfügung.

 

In Jahre 2017 gilt bei mir auch der Spruch: Back to the roots

Eine meiner ersten Tomaten war die Balkontomate.Bekam das Saatgut diesen Namens von PIA anno 2004.Also nachmeiner KrebsOP

Damals ahnte ich noch nicht, wie wichtig Sortenbestimmung für mich einmal werden sollte.

Hab also die Varietät heuer ausgesät und prompt überrascht mich eine befruchtete Blüte mit einer kleinen Abnormität

zu sehen sind hier 5  der insgesamt 6   grünen Kelchblätter ( lat .Sepalen)

darin  noch 5 gelbe Blütenblätter(von insgesamt 6 bei dieser Varietät auch Kronblätter genannt lat. Petalen

von den gelben Staubblättern (lat. Stamina) ist nur noch ein kleiner Rest im unteren Teil der Frucht sichtbar

 

der Fruchtknoten hat sich also nicht genau zentriert, sondern seitlich weiterentwickelt.Ob es hierfür eine bot. Bezeichnung gibt, ist mir (noch) unbekannt

da  zwischenzeitlich auch die 2. Blüte ( die Rispe hat insgesamt 7 Blüten)diese annorme Befruchtung zeigt , hier also 2 Bilder hierzu

inwieweit sich die hier andeutungsweise erkennbare Fruchtspitze weiter entwickelt, werde ich selbstverständlich beobachten

 

 

 

 

 

 

doch nicht alles ist vorher absehbar, auch die Natur hat so Ihre Launen

 

 

2016 ist in New Jersey , einem fast möchte man sagen Tomaten-Bundesstaat der USA , etwas ganz besonderes zu feiern.

250 Jahr Feier der Rutgers Universität in New Jersey Camden ,alle haben auch Grund dazu

Was es mit Tomaten in New Jersey und der New Jersey Agricultural Experiment Station

zu tun hat, werde ich hier  kurz berichten. Fangen wir an mit der Varietät Rutgers 250 TM (das TM steht für den Entwickler Tom Orton) es stellt die aktuellste Zuchtlinie dar

konnte Saatgut aus biologischem (Organically grown ) Anbau bekommen

alles fing an mit einer Züchtung von Lyman Schermerhorn im Jahre 1934 diese Varietät Rutgers 250 Schermerhorn

 habe ich trotz intensivster Bemühungen bei meiner USA Reise 2015 (Aussaat von Wildtomaten im Acadia National Park ), leider nur in begrenzter Stückzahl bekommen.Diese Rarität wird also von ausgewählten Bekannten von mir weiter angebaut, so daß Saatgut dann in 2017/2018 zur kostenlosen Verfügung für alle Interessierten steht.

die Sorte Ramapo, gezüchtet von Prof. Dr. Bernard Pollack

von der ursprünglichen Ramapo

[die diesen  Namen 1968 von Prof.Pollack erhielt, weil ein indianischer Stamm  mit gleichem Namen früher in New Jersey siedelte und auf den Tomatenfeldern deren Artifakte gefunden wurden.So schließt sich ein Kreis.Für mich, der ich ja viel mit Ureinwohnern Canadas in British Columbia auf Vancouver Island zusammen bin, sind das ganz interessante Hintergründe.Es wird mich also demnächst ein Abstecher in die Ramapo Mountains führen.Solche Pläne halten jung!!]

konnte ich bislang noch kein Saatgut finden, nur eben diese Jubiläums Hybriden.Dagegen sind die Rutgers Linien auf einen Zufall zurückzuführen, denn Cambells Suppen hatten Original-Saatgut aufgehoben, das dann vor 8 Jahren zur Neuzüchtung der Rutgers-Linie führte.Beim IPK hinterlegt sind Saatgut von Rutgers heirloom als Varietät

Lycopersicon esculentum Mill. convar. fruticosum Lehm. var. speciosum Lehm.  unter LYC 2601  sowie

Lycopersicon esculentum Mill. convar. infiniens Lehm. var. commune L.H.Bailey  unter LYC 183 vom Donator Burpee Co USA   sowie weiterhin eine Kreuzung

Lycopersicon esculentum Mill. convar. infiniens Lehm. var. commune L.H.Bailey unter LYC 1397 vom ungarischen Botanischen Garten in Plovdiv mit der Sorte

Kecskemét

so könnte man mit der Moreton der KC 146 fortfahren; aber lesen Sie doch selbst , habe sicher Ihr Interesse geweckt.

 

 

 

 

Bei  orangen Sorten findet man den Inhaltsstoff Carotin

hier die in 2014 kultivierte Orange Jätte

 

 

in 2016 bekam ich aus Serbien-Belgrad die Carotin-Tomate namens Pegaz.Die Universität Nis forscht dort

Die Sorte Pegaz stammt ursprünglich aus Jugoslawien,2007 von Dipl. Ing. Adam Takac sowie Dr. Duro Gvozdenovic am Provincial Institut für Agrarforschung in Novi Sad gezüchtet.Ebenso  die Sorte Backa im Jahre 1998 ;  für die Varietät  von  Novosadski Niski  werden 1993 als Züchter Dipl. Ing. Jula Simic sowie Dr. Ljubomir Vislavski genannt.Zu beiden letztgenannten Sorten etwas später hier Erläuterungen

Gerne integrieren wir die Sorte Pegaz in den hiesigen Anbau und liefern weitere Daten für diese Varietät.Der Zufall hat es gewollt, daß ich gute deutschsprachige Verbindung nach Belgrad habe,über Slobodanka bin ich an den Studenten Pavel gekommen.Pavel forscht schon seit einiger Zeit an Resistenzen und ich konnte aus meinem Samen-Pool einige interessante Wildtomatensorten, sowie robuste heirlooms für seine Untersuchungen beisteuern.Ergebnisse werden jedoch noch mindestens ein Jahr auf sich warten lassen.

Teil der Evolution also, in bestimmten , speziell orangefarbigen Tomaten das Carotinoid    CAROTIN   entstehen zu lassen

zu den Carotinoiden zählt ja, wie schon angemerkt, das Lycopin, um das sich diese webside ja bemüht.]

 
Carotinoid (E-Nummer) Vorkommen
Astaxanthin (E 161j) Garnele, Hummer, Lachs
β-Carotin (E 160a) Möhre, Spinat, Aprikose, Einkorn
Canthaxanthin (E 161g) Garnele, Hummer, Pfifferling
Capsanthin (E 160c) Paprika
Capsorubin Paprika
Cryptoxanthin Orange
Lutein (E 161b) Grünkohl, Spinat, Eidotter
Luteoxanthin Orange
Lycopin (E 160d) Tomate, Wassermelone
Zeaxanthin (E 161h) Mais

 

Beim nächsten Anblick einer Vogelfeder, einer Fischschuppe , eines Blumen-Blüten-Blattes , eines Stückchens Käse usw. wissen Sie jetzt also, was das Chemielabor namens Natur so alles vollbringt.Die Schöpfung schöpft aus dem Vollen.So manche Wertigkeit sollte auch deswegen  von uns Menschen überdacht werden.

Folgende Daten der Sorten Backa und Novosadski Niski  für den Feld-Direkt-Anbau von Tomaten in der fruchtbaren panonischen Ebene  , also eine sehr seltene Direkt-Saat habe ich recherchieren können:

 






 

Alparac

Backa

Knjaz

Novosadski niedrig (weil Buschtomate Anm. Robert)

Länge der Vegetationszeit (Tage)

107

134

115

110

Pflanzenhöhe (cm)

60

73

66

63

Fruchtfestigkeit (Skala 1-5)

3.6

3.5

3.0

2.4

Ertrag (t / ha)

76,21

82.24

74,75

57,30

Die durchschnittliche Fruchtgewicht (gr)

95

163

136

105

% Trockenmasse (durch ein Refraktometer gemessen)

5.6

5.4

6.3

5.6

% Trockenmasse (in einem Ofen)

5.7

5.6

6.9

5.8

Ph

4.28

4.35

4.26

4.27

Der Gesamtsäuregehalt in%

0,426

0354

0,563

0,476

Gesamtzucker in%

4.59

4.36

2,87

3.28

 

Die heißen Tage zu Beginn Juli 2017 lassen das Lycopin in der Wildtomate  Jalapa entstehen.

genauer heißt die Sorte Tomatito de Jalapa

hier 2 Früchte aus Blüten vom 27. Mai.Ausgesät wurde am 26. Februar

die beiden Früchte hatten jeweils ca 3 Gramm Gewicht.Beinhalteten  15 bzw. 16 Samenkörner. Also 31 x Saatgut aus 2 saftigen Früchten, wobei zu erwähnen ist, daß der Stiel jeweils sehr intensiv in den   Fruchtkörper eingewachsen war.Der Geschmack ist aromatisch bis leicht säuerlich.

Bleibt abzuwarten ob sich die Acidität noch abbaut

 

Im Größenvergleich hier Bilder von Juni-Früchten ; die Varietät Micro Tom mit 2 Gramm Fruchtgewicht

gewachsen aus

ähnlich die Mohamed, die auch an anderer Stelle als Zimmertomate schon beschrieben wurde

ist heuer leider erst nach dem Ramadan reif geworden....

 

Fast zum Verwechseln ähnlich die Sorte Red Robin die Blüte hierzu

 

die Früchte con Cerise rot werden heuer ausgesprochen groß, brauchen deshalb in der reife noch Zeit, ca 2-3 Wochen denke ich
 

 

 

 

 

Lycopersicon esculentum also zu Deutsch  der anschwellende Wolfspfirsich

 

ORAC

zugegebener Maßen, war auch für mich dieser aus den USA stammende Begriff bis vor kurzem noch unbekannt.

Da mich aber ja , wie Sie sicher schon bemerkt haben, alles interessiert, das sich  um Tomaten, Gemüse, also einige unserer Lebens-Erhaltungs-Mittel dreht, versuche ich in diesem Artikel auf verständliche Weise, das Wichtigste Ihnen zum Lesen aufzubereiten.

Der Begrif ist die Abkürzung für Oxygen Radical Absorbance Capacity

der Orac Wert zeigt also mit seiner Höhe mit welcher Intensität/Kraft  das Lebensmittel seine antioxydative Wirkung entfaltet.

       Noch einfacher ausgedrückt : wie stark wirkt diese Art Nahrung auf entstandene freie Radikale in unserem Körper

erstmals vorgestellt 2005 in den USA vom Arkansas Children`s Nutrition Center in Little Rock

sowie  USDA,BHNRC,ARS

als gerade hier in Deutschland ganz aktuell bekannt wurde, mit welchen Mängeln Schulessen behaftet ist, schien es mir wichtig , auf meine ganz eigene Art, darauf zu reagieren.

Gefreut hat mich die hohe Zahl der "Großstadtbewohner" die inzwischen auf verschiedenste Weise Gemüse/Obst selber anbauen.Für den Großraum München empfehle ich hierzu Kontakt zum ÖBZ aufzunehmen

oder bei der Stadt München

Der ORAC-Wert wird in ORAC-Einheiten (µmol TE/100 g) angegeben. Gesprochen: Mikro Mol Trolox Equivalent.

Der Tagesbedarf an ORAC-Einheiten wird mit 5.000 – 7.000 angegeben.

Nach Einschätzung der Fachleute gilt ein ORAC-Wert von >10.000 µmol TE/100 g als hoch, Werte über 100.000 µmol TE/100 g als sehr hoch – wir bezeichnen Produkte, die solche hohen Werte erreichen auch gerne als "Super-Antioxidantien".

Der ORAC-Wert ist damit eine vergleichende Messgrösse, die dem Verbraucher Orientierung für
eine gesunde und ausgewogene Ernährung liefern kann.

Auf gut Deutsch: je höher der ORAC-Wert, desto mehr freie Radikale können neutralisiert werden, so einfach ist gesund leben

jetzt wollen Sie sicher Beispiele, ganz verständlich!!Soll ich mit Tomaten anfangen?

Was ich eigentlich auf den ersten Blick gar nicht glauben wollte, bewegen sich Tomaten , sowie deren Produkte im eher sehr niedrigen Bereich.Werde versuchen eine Laborprobe von Wildtomaten zu bekommen.Evtl. hilft mir die Uni Jena.Parallel dazu dann auch wegen der Thematik einige Zeilen weiter, getrocknete Wildtomaten.

Spitzenwerte erreichen dagegen: Zimt, Hagebutten, Kakao und Backschokolade= ? Blockschokolade

Pilze hingegen haben keinerlei Wirkung in dieser Hinsicht

bemerkenswert ist jedoch bei den Gewürzen getrockneter Oregano(250000),Petersilie (75000),Rosmarin bis zu 170000,Salbei 240000, Szechuan Pfeffer 118000 und Thymian 163000 und Kurkuma 180000

insgesamt also(fast) alle mediterranen Gewürze getrocknet ganz erfolgreich im Kampf gegen freie Radikale

warum sich die Werte zwischen getrocknet und frisch unterscheiden, möchte ich  noch näher erkunden.

die komplette Liste finden Sie unter http://www.orac-info-portal.de/orac_produkte/orac_liste/

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie gerne auch auf eine Produkt -Palette aufmerksam machen, deren Wirksamkeit unübertroffen, deren Düfte sehr harmonisch und deren Handhabung äußerst einfach ist

Meine Bekannte, die Heidi Ulfig , zusammen mit Fr. Prof. Dorotheè Brämer von der Firma baleari sind Spezialisten auf dem Gebiet

https://www.youngliving.org/asmita

die sagenumwobene Mischung THIEVES sowie Purification kenne ich schon persönlich und kann beide guten Gewissens weiterempfehlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

wussten Sie übrigens wie Pflanzen/Tomaten sich vor Sonnenbrand schützen ?

Wenn die Sonne vom Himmel brennt besteht bei den meisten Menschen akute Sonnenbrandgefahr.
Auch Pflanzen droht bei zu viel Sonne auf ihren Blättem ein Sonnenbrand. Doch sie schützen sich
trickreich selbst davor: mit einer grün-orangefarbenen Molekül-Liaison.

Sobald morgens das erste Licht am Himmel erwacht, werden Pflanzen zu grünen Energiefabriken:
Sie stellen mithilfe von Sonnenlicht aus Kohlenstoffclioxid und Wasser Kohlenhydrate her, setzen
dabei Sauerstofffrei und speisen damit das gesamte Ökosystem. Bei diesem Vorgang, der
so genannten Photosynthese, sammeln die grtinen Molektile (Chlorophyll) auf den Blättern das
Sonnenlicht und leiten die Energie an das Reaktionszentrum eines Proteinkomplexes, wo sie
weiterverarbeitet wird.

Dieses Reaktionszentrum arbeitet auch bei bedecktem Himmel fast lOO-prozentigeffektiv. Und
genau hier liegt das Problem: Wenn nun plötzlich die Wolken aufreißen oder bei Sonnenschein ein
Schattenspender verschwindet kann die Sonneneinstrahlung schlagartig tausendmal stärker werden.
Das wäre zu viel für das System -es müsste ja ganz plötzlich auch tausendmal mehr Energie
umsetzen. Um einen solchen,,Sonnenbrand" zu vermeiden, muss es die überschüssige Energie
irgendwie wieder loswerden.

Der Sonnenschutztrick der Pflanzen ist eine grtin-orangefarbene Molekül-Liason: Wann immer die
Sonne ein Blatt zu stark bestrahl! wechselwirkt das grüne Chlorophyll blitzschnell mit
orangefarbenen Karotinoid-Blattp , die etwas können, was das Chlorophyll

nicht kann: die Sonnenenergie in unschädliche Wärme umwandeln. Durch quantenmechanische
Tricks verhalten sie sich dann wie ein einzelnes Molektil und leiten gemeinsam die überschüssige
Energie in die Luft ab, damit nicht zu viel davon das Reaktionszentrum erreicht.

Die Partnerschaft ist jedoch nicht von Dauer: Sobald die Sonne wieder weniger strahlt, geben die
beiden Molektile ihre Liaison sofort wieder auf -bis zum nächsten zu kräftigen Sonnenstrahl.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, inwieweit Klima und andere Wetterbedingungen verschiedener Jahre(beim Wein Jahrgänge) sich auf Pflanzen die Aroma ausbilden auswirken?

auslösend für meine intensiven Gedankengänge hierzu, war ein Bericht über die Winzer in Australien die ebenso wie wir auf unserem Kontinent, schon mit Wasserknappheit zu kämpfen haben.Aktuelle Praktiken haben nach vorangegangener intensiver Foschung jetzt gezeigt, daß man die Pflanzen sozusagen "austricksen " kann.

Früher führte man die sog. Tröpfchen-Bewässerungs-Schlauch-Systeme  nur entlang der Pflanzenmitte  einspurig.Jetzt hat man erkannt, daß wenn man den Wurzeln seitwärts links und rechts zu verschiedenen Zeiten  das kostbare Wasser einmal links und dann im längeren Abstand rechts zuführt, es zu einer natürlichen  Reaktion kommt:Die "Schwitzzellen " der Pflanzen reagieren:

 

Kleine Pflanzenpore mit großer Bedeutung

Gerade bei sommerlicher Hitze müssen Pflanzen mit ihrem Wasser haushalten. Über verschließbare Poren an der Blattunterseite, die sogenannten Spaltöffnungen (Stomata), geben sie kontrolliert Wasserdampf an die Atmosphäre ab und regulieren so ihren Wasserhaushalt (Transpiration). Die Größe der Poren reguliert zudem die Menge an einfließendem CO2, das der Pflanze für die Photosynthese zur Verfügung steht. Dies beeinflusst die Photosynthese-Produktivität der Pflanzen und ebenso die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre.

Ein neues Modell für die Forschung

Seit 300 Jahren studieren Wissenschaftler die Funktionsweise der Spaltöffnungen. Nun sei es gelungen, die Regulationsmechanismen des Wasserhaushalts von Pflanzen auf wechselnde Umweltbedingungen besser zu verstehen, erklären die Forscher. Bisherige Modelle über die Funktionsweise der Stomata müssten auf Grund dieser neuen Ergebnisse korrigiert werden.

Durch die Transpiration kühlt sich die Pflanze ab. Der abgegebene Wasserdampf befeuchtet die Atmosphäre direkt über der Vegetation. Auf diese Weise wird das Mikro- und in der Gesamtheit der Vegetation der Erdoberfläche auch das globale Klima moderiert.

 

Bei trockener Umgebungsluft droht der Pflanze ein Feuchtigkeitsmangel, wenn sie die Poren in ihren Blättern nicht schließt. Dennoch muss noch genügend CO2 für die Photosynthese hindurchströmen. Wie das möglich ist, konnten Wissenschaftler der Universität Würzburg zeigen.

Wasserknappheit und trockene Luft sind für Pflanzen ein Dilemma, aus dem sie nur mit einem Kompromiss herauskommen können. Denn einerseits müssen sie auch bei Trockenheit ihre Stomata möglichst weit öffnen, um Kohlendioxid für die Photosynthese aufzunehmen. Durch weit geöffnete Spaltöffnungen verlieren sie jedoch viel Wasser in Form von Wasserdampf. Daher müssen Pflanzen über ein feines Regelsystem verfügen, das zu jeder Situation den passenden Kompromiss findet.

Pflanzen tauschen Gase wie Kohlendioxid und Sauerstoff mit der Umwelt über Spaltöffnungen in ihren Blättern, den sogenannten Stomata, aus. Zwei ringförmig angeordnete Schließzellen funktionieren dabei ähnlich wie ein Schwimmreifen: Prall gefüllt bilden sie einen offenen Ring; ohne den Druck aus dem Inneren erschlaffen die Zellen; die Öffnung schließt sich. Die Stomata befinden sich bei den meisten Pflanzen in der unteren Epidermis der Blätter, bei Gräsern auf beiden Blattseiten und bei Schwimmblattpflanzen nur auf der Blattoberseite. Stomata sind auch in den Epidermen von Sprossachsen und Blütenblättern zu finden, jedoch nie an Wurzeln. Unabhängig von Pflanzentyp und der Anpassung an besondere Standortbedingungen erfolgt das Öffnen und Schließen der Stomata stets nach dem gleichen Mechanismus.

In gewisser Weise erklärt sich somit auch die von mir schon an diversen Stellen hier propagierte "Wasserreduktion" zur Aroma-Steigerung der Tomate

wer sich intensiver mit der Materie befassen möchte ,hier ein leicht verständlicher link  dazu

 

 

 

Informationen zum Tomatenanbau sind hier zusammengefasst, einfach klicken

 

 

 

 

Ein neues Gen wurde entdeckt

aus einem Bericht von Antje Findeklee in der Zeitschrift Spectrum vom 29.6.2012

 

Was wird , bzw. wurde nicht alles an der Tomate herumgezüchtet?Mal sollen es sog. Longlife  Tomaten , die gleichgesetzt sind mit den gentechnisch manipulierten

Anti Matsch Tomaten , sein .Dann wieder die modernen Rispentomaten, dann wieder Cocktailtomaten, usw.

Ein richtiger Tomaten-Salat ist mittlerweile entstanden .

Hierbei wird das in der Tomate wirkende Enzym PG (Pylogalacturonase)welches in der reifen Tomate die formstabilisierenden Zellwände zerstört, einfach umgangen.http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/unterdrueckte-enzyme-gentechniker-entwickeln-lang-haltbare-tomaten-a-675293.html

Diese Erkenntnisse stammen aus einem Erdteil von dem man es gar nicht vermutet hätte, aus INDIEN. Dort taucht schon Mitte der neunziger Jahre der Begriff der                Flavr-Savr  Tomate auf  . Möchte hier nur kurz zitieren:      Die bereits bekannten gentechnisch möglichen Veränderungen an Tomaten seien noch nicht ausreichend, damit das Fruchtfleisch länger knackig bleibe, erklärt das Forscherteam von Asis Datta. Beide Enzyme kämen auch bei Obst wie Papaya, Bananen und Mangos vor, so dass die Methode gegebenenfalls übertragbar sei.  

Also Vorsicht ist geboten.Angeblich wird dieses , man kann es nicht Gemüse nennen, sondern ich bezeichne es als Produkt, nicht mehr produziert.Aber was wird uns als Verbrauchern nicht alles vorgegaukelt(von Herstellern wie Politikern gleichermassen!!)

Die Flavr-Savr-
Tomate der Firma Calgene war die erste gentechnisch veränderte Nahrungspflanze und ist 1994 auf den Markt gekommen; es gibt sie nur in Amerika. Seit
Februar 1996 wird in Großbritannien aus einer ähnlichen Tomate Tomatenmark gewonnen
und unter dem Markenname „Sainsbury“ und „Safeway“ angeboten.

Doch zum eigentlich neuen!

In den vergangenen Jahrzehnten konzentrierten sich Tomatenzüchter auf Früchte, die sich beim Heranreifen durch eine gleichmäßige hellgrüne Färbung auszeichnen und so erleichtern, den optimalen Erntezeitpunkt zu erkennen. Eine genetische Studie zeigt nun allerdings, wie dieser Vorzug auf Kosten des Geschmacks ging.

[Diese Tatssache ist ja landläufig bei den Verbrauchern angekommen. Das schlimme daran, die Verbrauchergewohnheiten haben sich nicht dahingeghend verändert, daß man solche Produkte eher meidet, nein im Gegenteil, der Verbrauch ist eher noch gestiegen!! Anm. des Autors]

Normalerweise entwickeln Tomaten rund um den Stielansatz dunkelgrüne "Schultern", da dort mehr Chlorophyll gebildet wird – grüne Früchte liefern bis zu einem Fünftel der Fotosyntheseprodukte. Bei den Zuchttomaten ist diese Verteilung genetisch bedingt gleichmäßiger. Als nun Ann Powell von der University of California in Davis und ihre Kollegen die dafür verantwortlichen Erbgutregionen genauer unter die Lupe nahmen, fanden sie dort das Gen für einen Transkriptionsfaktor, der offenbar in die Chloroplastenentwicklung und damit die Chlorophyllverteilung eingreift. In den neuen Zuchtsorten ist das entsprechende Genprodukt jedoch auf Grund einer Mutation funktionslos.

Womöglich seien daher auch die Chloroplasten beeinträchtig und dementsprechend die Fotosynthese geschwächt, vermuten die Forscher. Und damit würden auch weniger Zucker und andere Inhaltsstoffe wie das für Tomaten so typische Karotinoid Lycopin gebildet. Sie lassen sich also besser ernten, schmecken aber dafür einfach fader.

.......................................................soweit der Bericht.

toll, wir wissen also jetzt noch genauer warum diese Tomaten nicht mehr schmecken, sondern nur noch Masse sind.

So richtig nach dem Motto :Masse statt Klasse

wie leider bei so vielem in unserer ja so modernen neuen Welt.Warum dann immer noch in Deutschland fast 20  und europaweit  ganze 70 Millionen Tonnen Essen pro Jahr  vernichtet werden??? dahinter stecken gigantische Produktionskonzerne...wir meinen immer noch Lebensmittelkonzerne!

nicht nur mittels diesem Medium, sondern auch bei meinen Kursen, Seminaren, Führungen, Verkostungen etc. verweise ich immer eindringlich auf den (feinen) Unterschied zwischen

Lebensmitteln  und Lebens-Erhaltungs-Mitteln

ich entschließe mich dazu hier den link zu einem Video zu setzen, das (fast) schon an .................. grenzt.

http://www.fernsehen.de/Pers%C3%B6nliches/Leben/video-70-Mio-Tonnen-Nahr...

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Die Drüsenhaare der Tomatenpflanze sondern die Substanz IBI 246 ab, die Mücken abweist

näheres hierzu einfach anklicken

Flavonoide

Die Flavanoide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Dies sind bestimmte chemische Verbindungen, die von Pflanzen weder durch ihren Energiestoffwechsel noch durch ihren Pflanzenstoffwechsel hergestellt werden. Chemisch gehören sie zu den Polyphenolen. Den Flavonoiden werden durch die enthaltenen Substanzen bestimmte gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben.Schon um 1930 wurde der Nobelpreisträger A.Szent-Györgyi Nagyrapolt auf die Flavonoide aufmerksam und bezeichnete sie als Vitamin P. Dennoch änderte man bald die Bezeichnung in Flavonoide um. Der Name leitet sich vom lat. „flavus“ = gelb ab. Dies ist der Tatsache zuzuschreiben, dass die meisten dieser Substanzen in ihrer reinen Form eine gelbliche Färbung aufweisen. Mittlerweile gibt es circa 6500 bekannte Verbindungen, in denen Flavonoide vorkommen.Der Name Flavonoide wird häufig als Sammelbegriff für eine große Gruppe an natürlichen Farbstoffen verwendet.

Diese Farbstoffe kommen an den Randschichten von fast allen Obst- und Gemüsesorten vor, aber auch viele Nuss- und Getreidearten, Teesorten oder Kakao enthalten Flavonoide. Der natürliche Pflanzenfarbstoff sorgt bei Tomaten für die Unzahl an Varietäten, die violette Farbe von Auberginen, den Rotton der Kirschen oder die Gelbfärbung von Aprikosen. Mit dieser Einfärbung setzt die Pflanze gezielt Flavonoide ein, um Insekten anzulocken.

Des Weiteren erfüllt der Pflanzenstoff eine Abwehrfunktion, da schädliche Pilze wie auch Schnecken durch den bitteren Geschmack erfolgreich fern gehalten werden.

Pflanzen schützen sich damit vor äußeren Umwelteinflüssen. Die Flavonoide haben, wie auch die Carotinoide, die Fähigkeit, „freie Radikale“ im Körper unschädlich zu machen. Durch die freien Radikale kann es im Organismus zu aggressiven Sauerstoffverbindungen kommen, die Krebs hervorrufen können. Durch den gezielten Einsatz der unterschiedlichen Flavonoiden-Typen kann somit das Risiko, an Krebs zu erkranken, gesenkt werden. Daneben besitzen sie auch eine positive Wirkung auf den Blutdruck und hemmen das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen.

An diesem Punkt komme ich zu neuesten Erkenntnissen über Antioxydantien

Biologische Lebensmittel sind besser fürs Herz

Bio-Tomaten enthalten deutlich mehr Antioxidantien

Biologisch angebautes Obst und Gemüse ist gesünder als konventionell angebautes.

Wissenschafter der University of California http://www.ucdavis.edu verglichen für eine Zehnjahresstudie Bio-Tomaten mit herkömmlichen. Es zeigte sich, dass sie fast die doppelte Menge an Flavonoiden enthielten. Diese Antioxidantien verringern hohen Blutdruck und das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen. Im Journal of Agricultural and Food Chemistry http://pubs.acs.org/journals/jafcau/ machen die Forscher die Menge des Stickstoffs in der Erde für diesen Umstand verantwortlich.

Das Team um Alyson Mitchell maß die Menge der beiden Flavonoiden Quercetin und Kämpferol in getrockneten Tomatenproben, die aus einer Langzeitstudie über landwirtschaftlichen Anbau stammten. Die Mengen der beiden Substanzen waren bei Biotomaten 79 bzw. 97 Prozent höher.

Laut New Scientist http://www.newscientist.com könnte für die Unterschiedlichkeit der Werte das Fehlen von Kunstdünger in der Erde verantwortlich sein.

Flavonoide entstehen als Abwehrmechanismus, der durch den Mangel an Nährstoffen ausgelöst werden kann. Dazu gehört auch das Fehlen von Stickstoff in der Erde.Diese Aussage ist es Wert, sich über unkonvenbtionelle Anbaumethoden Gedanken zu machen.

Der unorganische Stickstoff, der in herkömmlichen Düngern enthalten ist, macht es den Pflanzen leichter. Die Forscher gehen daher davon aus, dass die geringeren Flavonoidwerte auf eine Überdüngung zurückzuführen sind. Flavonoide wurden laut BBC ebenfalls mit einem geringeren Auftreten bestimmter Arten von Krebs und Demenz in Zusammenhang gebracht.

 

Ein weiterer Inhaltsstoff der Tomate ist das alpha-Tomatin

 

wer bei seinen roten Tomatenfrüchten das eine oder andere Mal goldene Punkte feststellt, braucht keine Sorge zu haben; es handelt sich hierbei um Kalzium-Oxalat-Kristalle

werden auch Goldpünktchen genannt!

Diese Kristalle sind auch als sog. Goldstaub manchmal auf der Fruchtschale zu entdecken.Sie bewirken  einen natürlichen Fraß-Schutz

 

 

 

Bei der Frage was möchte ich ernten, sollte man tiefer in die Materie einsteigen, denn dann ergeben sich Fragestellungen wie: 

  • Wozu möchte ich die Ernte wann verwenden
  •     zum Frischverzehr ,als  Sugo ,zur Suppe,angepiekst und in Öl eingelegt, getrocknet etc.? 
  • Wie sieht es mit den Reifeterminen der entsprechenden Sorten aus, damit ich nicht die bekannte Tomatenschwemme schon  vorplane?
  • Wie lange kann ich die Ernteperiode in den späten Herbst verlagern?in  2011 war  von Juli bis Ende Oktober der Tisch  reich gedeckt, danke  an Mutter Natur!!
  • das copyright dieses Bildes habe ich der Klostergärtnerei Schäftlarn gewidmet

Welche  Sorten kann ich schon relativ früh anfangen zu ernten.

los ging die Ernte 2011 in KW 26/27 mit Cocktail-Tomaten (CT)Sorten wie Sub Arctic Maxi, Himbeerrose (hängend kultiviert), Jalapa, Waltinger Cocktail ,42 days  aus Canada und ersten Wildtomaten

in 2011 war es so, daß ich gerne mehr spätreifende Sorten gehabt hätte...aber eine der vielen Aufgabenstellungen lautete ja:

rechtzeitig zu den "Garten-Lust-Tagen in KW 33 . also August,den Besuchern bei den  stündlichen Tomatenführungen eine möglichst große Biodiversität zeigen zu können

siehe hierzu auch die Bestrebungen der Arche Noah in Schiltern Niederösterreich.

Noch andere Auswahlkriterien können  eine Rolle spielen? 

  • Mag ich neue Sorten ausprobieren? 
  • Mag ich bewährte Sorten mit Standortwechsel probieren ? 
  • Wieviel Jungpflanzen kann ich zu welchem Zeitpunkt selbst anziehen? 
  • Die Kultivierung erfolgt in  innovativen Bio-Töpfen (voll verrottbar bestehend aus Kartoffelstärke und Milchsäure) siehe   natuerlich-pflanzlichoder solchen aus gepresstem Elefantengras (Fasertopf aus Miscanthus www.miscanthus.de)
  • oder wiederverwertbaren Tontöpfchen.
  • Habe ich genügend Platz,Licht,(Wärme ist nach der Keimung  nicht mehr sooo wichtig wie immer geglaubt wird)
  • Wo baue ich an? Freiland oder Container oder gar Gewächshaus; 
  •    zu empfehlen wäre eine Kombination aus allem!
  • Muß ich Besonderheiten beachten? Säurearme Sorten wie z.B. "Die Milde" für unseren Ortspastor der Magenprobleme hat (fast schon wie beim Kaffee-....) ähnlich wie Topinambur für Zuckerkranke ideal ist, können manche Personen neue Sorten nicht vertragen, dagegen alte Sorten bestens. Es liegt am Verhältnis Zucker/Säure
  • nebenbei: wenn jemand Yakon noch nicht kennen sollte, dieses tolle Gemüse kann ich nur empfehlen.Fragen Sie mich  einfach ungeniert !!
  •  
  • Sind Kinder oder Enkel mit  Lust auf N a s c h t o m a  t e n  zu berücksichtigen? 
  • ::::::::::::::wer Anbautips sucht, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen

das vorne rechts ist eine Dahlie im Container !! nur der Ordnung halbersmiley

 Also eine Vielzahl von Faktoren fließen in eine gut geplante Sortenauswahl ein 
So sind in 2011 folgende Sorten im Anbau bzw. zur Erhaltung : 1. Reihe :
Selandia, Bistro,Goldstreif,Nonna Antonia,Ramaliett,Brandywine pink,Aladins Lamp,Gruntovy,Pierces Pride,Amish Farmers,Tomango,Mikado violett,Negro,Black Plum, Schoko-Ei,Cerise gelb,Baselbieter Röteli,Purple Calabash,Sub Arctic Maxi,Red Zebra,Yellow Pear shaped,Blue, Winter-Tomate,Green Zebra, Mocca,Sibirischer Finger,Merveilles des Marches, Togorific,Promik,Titan gelb,White Tomesol,Naama, Basket Vee und die Patensorte für den VEN Lime Green

Zwischen der Selandia aus Schweden , die einen verhältnismäßig hohen Lycopingehalt aufweist, sofern sie gut ausreifen kann

und der Varietät  Aladins Lamp, einer gelb/orangen Beutel- Frucht , deren Caratonoid -Wert beachtlich ist..........liegen Welten auch was den Geschmack angeht.


2.Reihe Bührer Kehl, Purple Prince, Graham Good Keeper, Jersey Devil, LYC 560 aus El Salvador,Bombolino di Inferno, Manitoba, Bali Cherry, Bauerntomate aus Honduras, Burwood Prize aus Australien, Ochsenherz Glocke, Roja Negro, Vesenniji Mich., Red Cavern, Black Plum,Waltinger Cocktail,Tarasenko, Black Russian, San Marzano,African Vining,Weißer Pfirsich, Bajawa, Glacier, Selandia II,Grusinien, Bychye Serdtse, Saint Pierre,

In der Sorte Black Plum steckt auch als Bio-Vital-Stoff  Anthocyan

in 2012 werden noch mehr "dunkle" Sorten kultiviert, denn der süße Geschmack ist unbeschreiblich lecker.

 

Diese noch namenlose Sorte stammt aus El Salvador und wird sich erst noch bewähren müssen, heuer schmeckte sie jedenfalls hervorragend und war robust.

So wie es ja z.B. schon die Varietät "Bauerntomate aus Honduras" gibt, die jedoch mehr ausgeprägte Walzenform besitzt,

wird vielleicht einmal diese Sorte als " Robuste Rote aus El Salvador" in der Samenbank Svalebord im Permafrost auf Spitzbergen ihren Platz finden und der Nachwelt erhalten bleiben.Meinen Teil dazu trage ich gerne bei.

3.Reihe:Beef Steak, Dattelwein, Beauty King, 42 days, Blue Fruit, Manitoba,Plumito, Muchamiel,Bramki,Green Zebra, Wilde Rose,Himmelsstürmer, Taromate,Sacharnaja Sliva, Ciliega nano,Beckers Blaue Dolgener, Mao,
4. Reihe Sasa, Himbeerrose als Busch im Test(ist ja eine Ampeltomate),Winterkeeper ,Black Russian, Plumito, Wilde Rose,San Marzano Baldoni, Matina, Reisetomate, Roter Apfel, sowie einige noch namenlose aus El Salvador und dem ehem. Russland(Krim)Berich hierüber erfolgt separat
 
Für Fachinteressierte stehen die Anbauprotokolle(Aussaat, Pikieren,Auspflanzung, Triebzahl, Blüte,Verhütung grüne Frucht,Bewässerung,EMa,Fruchtreife, Düngung mit Brennesseljauche je nach Pflanzengröße, Entlaubung, Ausgeizen , Erntebeginn, Fruchtgröße, Samenentnahme ,Erntedauer , Geschmack  etc.
gerne zur Verfügung
Netzwand: Ur-Tomate Kanaren, Wildtom( WT)birnf. Lettland,WT Peru,WT Humboldtii99,WT Red Currant, WT Mex.Jalapa, WT Galapagos ( auch Saat für die Balearen)
Wildtomaten bekommen außer der Rankhilfe keine Pflege, das erfolgt ganz bewusst um die Ursprünglichkeit zu erhalten.


 
A K T U E L L
Eine nicht zu unterschätzende Neuigkeit betreff Inhaltsstoffe der Tomaten:
Aktuellen Forschungen zufolge (Landwirtschaftskammer NRW),ist die von der Tomate
produzierte Fruchtsäure p-Cumarin-Chlorogensäure
= eine anerkannte Heilsubstanz
mit anderen bereits bekannten Vorgängen, in der Lage:
Nitrit abzufangen und Nitrosamine zu verhindern

Mein Tip : zur Grillparty mit Fleisch vom Rost ein Glas Tomatensaft trinken
Randvoll mit Vitaminen A, E, C. Dazu B-Vitamine.
Magnesium, Eisen, Kalzium, Phosphor, Kupfer und die Raritäten Kobalt, Zink, Nickel.
Natur-Kortison und Hormone

Insgesamt etwa 10 000 Pflanzenchemikalien (Phytostoffe) wie Terpene, Flavone, Carotine, Lycopin.
Nochmals in diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, daß Tomaten in jeglicher erhitzten Form
und dann  noch in Zusammenhang mit Olivenöl
ihre Power voll entfalten können!Die kurze Hitze spaltet insbesondere die Zellen des Lycopins auf und verbessert so die Aufnahmemöglichkeit durch den menschl. Organismus

Guten Appetit!!

Vor kurzem entdeckt: die gelee-artige Schicht, welche die Samen umhüllt, enthält den Stoff P3, der beugt Thrombose vor (ein  anti-aggregatory-effect)

 

 

Lycopin (abgeleitet von dem wissenschaftlichen Namen Solanum lycopersicum: "Tomate") gehört zur Klasse der Carotinoide – jene sekundäre Pflanzenstoffe (bioaktive Substanzen, die keine lebenserhaltende nährende Funktion haben, sondern sich durch ihre gesundheitsfördernden Wirkungen auszeichnen – "anutritive Inhaltsstoffe"), die als lipophile (fettlösliche) Pigmentfarbstoffe für die gelbe, orange und rötliche Farbe zahlreicher Pflanzen verantwortlich sind

 Lycopin wird zu den Carotinen gezählt und weist die Summenformel C40H56 auf. Ebenso stellen Alpha-Carotin und Beta-Carotin Carotine dar, während Lutein, Zeaxanthin und Beta-Cryptoxanthin der Gruppe der sauerstoffhaltigen Xanthophylle angehören

 

Deshalb ist die Kombination von gutem Olivenöl und Tomaten , egal wie zubereitet, so effizient

 

 

 

Lycopin ist Ausgangssubstanz aller anderen Carotinoide.

antioxidativer Schutz wird durch sogenanntes Quenching (Entgiftung, Inaktivierung) reaktiver Sauerstoffverbindungen  erreicht, wobei Lycopin Strahlungsenergie  direkt absorbiert (aufnimmt) und über Wärmeabgabe deaktiviert. Da die Fähigkeit zum Quenching mit der Anzahl der Doppelbindungen steigt, besitzt Lycopin mit seinen 13 Doppelbindungen im Vergleich zu anderen Carotinoiden die höchste Quenching-Aktivität

 

Aus Gründen der höheren Bioverfügbarkeit und Konzentrierung des Lycopins weisen Tomatenprodukte, wie Tomatenmark, Tomatensauce, Ketchup und Tomatensaft, einen deutlich höheren Lycopingehalt auf als frische Tomaten.

Für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie wird Lycopin sowohl synthetisch hergestellt als auch aus Tomatenkonzentraten mittels organischer Lösungsmittel extrahiert.

Es findet als Lebensmittelfarbstoff (E 160d) Anwendung und ist somit farbgebender Bestandteil unter anderem von Suppen, Saucen, aromatisierten Getränken, Desserts, Gewürzen, Süß- und Backwaren .

Des Weiteren stellt Lycopin einen wichtigen Vorläufer von Aromastoffen dar.

 

Resorption

Durch die ausgeprägte Lipophilie (Fettlöslichkeit) wird Lycopin im Rahmen der Fettverdauung im oberen Dünndarm resorbiert (aufgenommen).

Die Bioverfügbarkeit von Lycopin ist neben der Fettzufuhr auch von  endogenen und exogenen Faktoren abhängig

 

Da Lycopin im Vergleich zu anderen Carotinoiden das größte antioxidative Potential besitzt und bevorzugt im Prostatagewebe eingelagert wird, gilt es als der Faktor mit der höchsten Effektivität im Hinblick auf die Prävention des Prostatakarzinoms . Das ist doch eine Tomate wert!!

 

Im menschlichen Serum und in der Muttermilch wurden von den rund 700 bekannten Carotinoiden bisher 34 nachgewiesen. Dabei konnten neben Lycopin die Carotine Alpha- und Beta-Carotin und die Xanthophylle Lutein, Zeaxanthin und Cryptoxanthin, am häufigsten nachgewiesen werden .

Über die Muttermilch hat mein Enkel Sebastian also schon diesen wertvollen natürlichen Inhaltsstoff bekommen

 

Die Biotransformation findet in vielen Geweben, vor allem in der Leber statt.

Nach einmaliger Gabe beträgt die Verweildauer der Carotinoide im Körper zwischen 5-10 Tagen .

 

 

Machen wir uns kurz Gedanken zum Wort:
G e n u s s w e r t der Tomate. Zweifellos ist dieser nur schwerlich exakt meßbar!

Folgerung: also subjektiv

Bedenken wir aber den emotionalen demnach imaginären Charakter
Wir erfüllen uns mit einem leckeren und gesunden und dazu noch
natürlich gewachsenem L e b e n s m i t t e l

bei dessen Genuß ein Stück Erinnerung; sei es beim Italiener nebenan
sei es bei einer netten Einladung oder im Schwelgen an einen Urlaub
mit mediteranen Essenszutaten
entsteht nicht schon bei diesen Gedanken ein
w o h l i g e s G e f ü h l
 
 
 
 suchen Sie sich doch gleich unter der Rubrik "Lukullus" ein für Sie gschmackvolles Rezept aus.
 
 
 
Sortenauswahl
dieser Aspekt, der vor allen gärtnerischen Tätigkeiten liegt,
verlangt eigentlich eine sehr hohe Aufmerksamkeit.

von Misserfolg wird gekrönt, was schon hier falsch gemacht werden kann, noch bevor die Unwillen der Natur toben können.
Abhängig von den verschiedensten Faktoren,einige möchte ich aufzählen und kurz
erläutern, (nicht der Dringlichkeit nach angeordnet)

a)     wann möchte ich ernten?  es ist immer gut einige ganz frühe Sorten als Pflänzchen  parat zu haben,
                                                        auch wie lange in den Herbst hinein möchte ich ernten,
                                                       bzw. bin ich im Sommer in Urlaub, habe ich nette Nachbarn zum Gießen etc.

b)     was möchte ich ernten? Naschtomaten zum Vorbeigeh-Verzehr  ;Sorten für Salate (schnittfest)Sorten für Einkochzwecke(Suppen),Deko-Tomaten für Platten und Partys

                Köche lieben die Abwechslund und die Farben fürs Auge
                Hier die Wildtomate (noch ohne Namen) T 314 im Anbau und zur Samenvermehrung 2012

              
 
am 1. Juni 2009 ist alles ok
in den Pflanzen schlummert noch die Fruchtbildung, denn in unserem Voralpengebiet
ist die Stärke der Sonnenlichteinstrahlung geologisch bedingt einfach nicht so intensiv
Warten heißt jetzt die Devise , nicht zu viel Gießen, keine zusätzliche Düngung, erst sollen die Wurzeln alles verfügbare aus dem Substrat umwandeln in verfügbare
Pflanzennährstoffe.
 

Das kleine Wunder der chemischen Reaktionen hat lang schon begonnen-nur ist es unseren Blicken verborgen.

 

Lycopin ist chemisch gesehen ein Tetra Terpen also ein acylische Sesqui Terpen Verbindung

Lycopin entfaltet sich erst richtig beim Garen. Durch die Wärme werden die Zellwände der Früchte zerstört und das Lycopin freigesetzt. Gegarte Tomaten enthalten achtmal so viel Lycopin wie frische. Außer Vitamin C stecken Betacarotin und Vitamin E in der Tomate. Tomaten wirken entzündungshemmend und entwässernd, regulieren den Blutzuckerspiegel, erfrischen das Gehirn, regenerieren die Körperzellen und sorgen für gesunde Augen.

Überblick: Studien und Untersuchungen hinsichtlich gesundheitserhaltender Wirkungen von Lycopin in Bezug auf Herzerkrankungen und Krebs

  • Die Doktoren Howard Sesso und Michael Gaziano der Harvard Medical School in den USA haben 39,876 Frauen untersucht, die ursprünglich an keinerlei Herzkrankheiten litten. Deren Daten wurden abgestimmt in Hinblick auf Alter, Rauchgewohnheiten und Cholesterin-Werte. Diejenigen Frauen mit dem höchsten Lycopin-Anteil in ihren Blutwerten hatten lediglich das halbe Risiko am Herzen zu erkranken, als diejenigen mit niedrigem Lycopin-Niveau.
  • Fritz Böhm, Humboldt Universität, Berlin, und George Truscott, Universität Keele, England, haben durch zelluläre und chemische Experimente als Erste entdeckt, dass es positive Synergien gibt, wenn man Lycopin mit anderen Antioxidantien wie Vitamin C und E kombiniert. Dies konnte Dr. Lasheras, Medizinische Fakultät Oviedo, Spanien, bestätigen, der sich mit den Zusammenhängen zwischen oxidativem Stress, Krebs und Herzkrankheiten beschäftigte. Eine Untersuchung mit 100 Frauen (Nichtraucherinnen) ergab, dass diejenigen mit dem niedrigsten Risiko, an Herzkrankheiten und Krebs zu erkranken, hohe Lycopin- und Vitamin E-Werte aufwiesen. Die Forscher sind sich einig: bestmöglichen Schutz vor diesen Erkrankungen bietet die Kombination von ausreichend ausgewogene Mengen an Lycopin und Vitamin E.
  • Prof. Hulton aus Schweden und Dr. Levy in Israel haben festgestellt, dass ein erhöhter Lycopin-Spiegel bei Frauen nach den Wechseljahren ein reduziertes Risiko einer Brustkrebserkrankung nach sich zieht. Dr. Levy glaubt, dass Lycopin dann einen Schutz vor erhöhtem Krebsrisiko bieten kann, wenn dieses durch Östrogenetherapie oder andere Hormone hervorgerufen wird. In einer kürzlich durchgeführten Untersuchung in der Schweiz wurde festgestellt, dass vor allem Lycopin und Vitamin C die Brustkrebsrate bei Frauen senken kann.
  • Vor über 13 Jahren entdeckten Forscher der Universität Illinois, USA, dass Frauen mit hohem Lycopin-Gehalt ein fünffach niedrigeres Risiko hatten an Gebärmutterkrebs zu erkranken. Dieses Ergebnis hat Dr. Dorgan aus Missouri, USA, in jüngerer Vergangenheit bestätigen können.
  • Dr. Maureen Murtaugh von der medizinischen Fakultät der Universität Utah, USA, untersuchte kürzlich 952 Fälle von Rektalkrebs. Sie entdeckte, dass die Kombination von Lycopin und Vitamin E die Gefahr, an Rektalkrebs zu erkranken, um die Hälfte verringert. Die teilnehmenden Frauen waren zwischen 30 und 79. Die Ergebnisse zeigten eine Abhängigkeit von Alter, Östrogenstatus und Ernährungsgewohnheiten. Die Gruppe der älteren Frauen mit wenig Östrogen war dreimal so anfällig für eine Rektalkrebserkrankung wie die Gruppe der jüngeren Frauen mit normalen Östrogenspiegeln. Gerade älteren Frauen wird daher für die Rektalkrebsprävention empfohlen, auf eine ausreichende Lycopin- und Vitamin

Außer dem Lycopin gibt es auch andere interessante Inhaltsstoffe, denen ich mich näher widmen möchte :Aktuell heute am 24. Juni2009 veröffentliche ich hier
AKTUELL Anthocyane in Tomaten
Die Anthocyane erfüllen in Pflanzen mehrere Aufgaben.
a)Schutz für die Pflanze vor starkem UV-Licht(Zellschädigung etc.)
b)Mithilfe beim Anlocken von Insekten;(auf Grund der lichtabsorbierenden Eigenschaften können Farben erzeugt werden.
c) Freie Radikale binden, die bei oxidativem Stress entstehen.
Punkt a) erklärt auch das Vorkommen in der Schale der Tomate, denn dort erfüllen Sie ihre schützende Wirkung und
beim Tomatenverzehr gelangen sie in den menschl. Körper
In den Tomaten liegen diese Anthocyane zusammen mit anderen natürlichen Farbstoffen wie den Flavonen und Carotinoiden , zu denen ja
LYCOPIN gehört, vor.
In diesem Zusammenhang sind die J u g e n d - A n t h o c y a n e bemerkenswert
zu Punkt c) hier wird die Forschung in nächster Zeit viel Klarheit ans Tageslicht bringen
selbst interessiert mich natürlich aus persönlichen Gründen (mein Lungenkrebs) alles was mit der Atmungskette zu tun hat
Wen dieThematik ANTHOCYAN , oder Teile davon interessieren, den bitte ich, sich mit mir in Verbindung zu setzen.
Meine pflanzenphysiologischen Recherchen hierzu sind aktiv und ich lade herzlichst dazu ein,mitzuwirken.
Das Verstehen um die Natur hilft uns auch unseren Körper besser kennenzulernen
 
Die Entwicklung von Jung-Anthocyanen am Beispiel der Himbeerrose
 
Lebensmittel—Lebensmittler Lebensvermittler Trägersubstanz,Vermittler von Lebendigkeit,
Vermittler von Energie, = Informationsträger
 
ein Vitamin ist nichts anderes, als
die molekulare Anordnung verschiedener im Körper bereits
enthaltener Elemente

Es geht also nicht um den Stoff , z. B. Vit B12 selbst, sondern um dessen Fähigkeit, aufgrund seiner molekularen Geometrie Informationen zu vermitteln
 

 verweise auch hier auf das tolle Buch von Fr. Dr. Barbara Hendel sowie Peter Ferreira : Wasser + Salz  Urquell des Lebens
In einer unbehandelten Tomate steckt biophysikalisch betrachtet mehr Energie in Form seines Informationsgehaltes, als in dem gesamten Rest der gekochten Speisen, die Sie während eines ganzen Tages zu sich nehmen

Dies ist kein Widerspruch zu der schon mehrmals erwähnten Tatsache, daß Lycopin
vom menschlichen Körper besser aufgenommen wird, wenn die Tomate erhitzt wird und in der Nahrung sich Pflanzenöl, am Besten gutes Olivenöl, befindet.

Tanken Sie Power , holen Sie sich die Apotheke der Natur auf den Teller.

Bestimmt wird Ihr Organismus es Ihnen durch Langlebigkeit danken.!!!

Damit auch nachkommende Generationen noch Saatgut mit Ur-Informationen zur Verfügung haben. Mein Enkel zwischen Weißkraut und Tomaten

Viel Zeit und Pflege investiere ich in das Projekt "Wildtomaten für Spitzbergen"
Mein Danke gilt dem Leibniz Institut für Kulturpflanzenforschung IPK in Gatersleben
H. Prof. Graner, Fr. Dr. Lohwasser und dem ganzen Team dort
 
Ein lieber Begleiter seit der ersten Stunde"Lycopin" H. Dr. Hans-Christoph Scharpf
wird Pensionär.
Grund genug für mich, seine gesammlten Forschungsergebnisse, hier an dieser Stelle,
allen Interessierten zugänglich zu machen:
 
in 2011 soll der Lycocard Bericht abgeschlossen sein; was sich inzwischen alles an Forschungsergebnissen angesammelt hat, hierüber berichte ich laufend
detailliert Info hierüber:
LYCOCARD-Broschüre 2007 A4-Poster (Deutsch)
LYCOCARD-Broschüre 2008
beteiligt hieran Fr. DR. PAOLA PALOZZA PD DR. VOLKER BÖHM DR. PATRICK BOREL DR. MARÍA JESÚS PERIAGO SOPHIE COLVINE
 
Die Flavance, eine Weiterentwicklung der Sorte Maranello, bei der ich seit 2007 mitarbeiten darf.Hab wohl beim Aufsetzen des Verhütungsschutzes im Mai einen kleinen Fehler gemacht.Auch das passiert trotz größter Vorsicht.
Der wichtige Grund dieser Verhütungs-Maßnahme, ist der Sortenerhalt der benachbarten Tomatenpflanzen.Wind oder Insekten sollen keinen Blütenstaub an die
zu schützenden "alten" Sorten übertragen.
in 2009 waren das insbeondere: Northern Lights, alle Green Zebra Varietäten, Accordion, Sacharnaja und die süße Vesennje Mieurinski.
in 2010 waren das insbesondere die WT Peru, La Negra, Du Maroc, Pendula, St.Pierre, Red Grape und Gogoshari, die WT Aurantiacum , die Aurora, die LYC 560 und die Budai Torpe
 
für 2010 sind als Lycopin-Produzenten folgende Sorten schon in der Aufzucht:
Manitoba, Tiffen Mennonite, Boy Boy, Liguria, Red Grape(WT),Red Zebra, Oziris, Bajawa,
Nyagous,Corbarino,Zaofen Aurora,Budai Torpe, Coastal Pride, Basket Vee, Red Robin, Red Gurrant(WT) Colibri, Red Spoon (WT),Maiglöckchen,Celsior, Safari, Waltingers CT,Small Egg(WT) Varenblad und Marokko;
die anderen gelben und weißen Sorten seien hier unerwähnt.Bild13.2.2010
nicht alle Sorten sind für den Anbau hier in Wolfratshausen bestimmt.
Es folgt ja auch noch eine sogenannte Nachsaat im März 2010
 
Jetzt Ende März 2010 wird das Pflanzsubstrat vorbereitet.Es kommt wieder EMa, also Effektive Microorganismen aus eigener Fermentation zum Einsatz.
Gelbsenf als Mulch wie im Vorjahr, sowie neu in Erprobung Serradella, ein oftmals unbekannter außergewöhnlicher Stickstoffsammler, also Leguminose.Der dichte Wurzelfilz wird helfen einen permanenten Sauerstoffaustausch im Substrat zu erzielen, was dann sehr zur Bodenfruchtbarkeit beiträgt.
in 2011 wird ein Vergleichsanbau mit Serradella( zu deutsch Großer Vogelfuß) erneut stattfinden.Die Ergebnisse von nur 1Jahr sind mir nicht aussagekräftig genug.Gelbsenf kommt auch 2011 wieder zum Einsatz, denn das Pesto daraus schmeckt und bekommt uns vorzüglich.Die Kombination von Parmesan, Knoblauch,Pinienkernen und Gelbsenf ist empfehlenswert.Es muss nicht immer Bärlauchpesto sein!!
 
Lycopin aus der Tomate: Schutz vor Makula-Degeneration
Reife Tomaten sind eine wahre Hausapotheke mit unendlich wertvollen Inhaltsstoffen. Sie enthalten Vitamin und Mineralien. Die krebsvorbeugende Wirkung wurde hier schon mehrfach hier beschrieben.
Die Folsäure schützt Embryos vor Missbildungen.Gottlob wurde mir ein gesunder Enkel vor einigen Tagen geboren, von meiner Schwiegertochter Ines: der kleine Sebastian Mika.Danke!
das Schönheitsvitamin Botin ist gut für Nägel, Haut und Haare.
Warum dieTomate erhitzt besonders wertvoll ist? Hierzu wurden auch schon Kochtipps
gegeben-siehe unter der Rubrik" Lukullus"
R E I F E T O M A T E N F Ü R I H R E G E S U N D H E I T
Stellen Sie sich vor: Es ist ein wunderschöner, lauer Sommerabend. Sie wollen
ein Stück Mittelmeerküche auf den Tisch zaubern, haben aber nicht viel Zeit.
hier d i e schmackhafte Idee: 4 vollreife,aromatische, dunkelrote Tomaten
klein schneiden und grob pürieren.
Dann kommen 3 ausgepreßte Knoblauchzehen dazu. Jetzt rühren Sie 3 bis 4
Eßlöffel kaltgepreßtes Olivenöl und ein paar Spritzer Zitronensaft dazu. Das
Ganze wird nun kräftig durchgerührt, mit Salz und Pfeffer gewürzt. Dann
mischen Sie 2 bis 3 frische Blätter vom Basilikum - fein gehackt - dazu. Jetzt
schneiden Sie ein Baguette in Scheiben und rösten diese. Das geröstete Brot
bekommt ein paar Tropfen Olivenöl auf der Oberseite. Dann gibt man das
Tomaten-Püree darauf. Das Tomaten-Brot muß sehr warm serviert werden.
Und wissen Sie, was das Schöne an dieser köstlichen Vorspeise ist, die man
durchaus abends als volle Mahlzeit genießen kann? Das Tomatenpüree macht
das Ganze zu einer supergesunden Speise.
Reife Tomaten, wie wir sie jetzt in wenigen Wochen ernten können, sind ein
wertvoller Bestandteil einer gesunden Ernährung.
Sie haben einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.
Sie liefern uns aber auch das Vitamin B 3 Niazin, das wichtig für unsere
Stimmungslage und für einen erholsamen Schlaf ist.
Tomaten versorgen uns mit Folsäure für Herz und Kreislauf
Sie beliefern uns mit Vitamin C fürs Immunsystem bei Erkältungen, aber
auch gegen Stressbelastung.
Wir tanken mit Tomaten auch Vitamin E für mehr Vitalität.
Tomaten enthalten Kalium für eine gute Verdauung,
weiters Zink für die Immunkraft und auch wieder für gute Laune.
Lycopin ist ein Radikalenfänger
Im Mittelpunkt aber steht bei der Tomate der rote Farbstoff, das Bioflavonoid
Lycopin aus der Gruppe der Carotinoide. Lycopin ist einer der stärksten und
bekanntesten Radikalfänger, schützt den Körper vor hochaggressiven
Umweltschadstoff-Molekül-Stücken und körpereigenem Stoffwechselmüll.
Die freien Radikalen sind Molekül-Trümmer, die auf der verzweifelten Suche nach dem fehlenden Elektron die Wände von Zellen zerstören und die darin befindliche Erbinformation schädigen. Sie fördern damit das frühzeitige Alt- und Krankwerden
Lycopin bremst diese Vorgänge, indem es das gewünschte Elektron spendet
und kann auf diese Weise sogar bereits vorhandene Zellschäden reparieren.
Lycopin kann aber noch eine sehr wichtige Aufgabe erfüllen: Wenn wir
Nahrung, die mit Nitratsalzen zubereitet wurde, wie etwa alles Geräucherte,
dann nehmen wir Nitrat und Nitrite auf, die bei der Verarbeitung der Nahrung
in krebserregende Nitrosamine verwandelt werden.
Diesen Umwandlungsprozess kann Lycopin stoppen und verhindern.
Die starke Schutzwirkung vom Lycopin in der Tomate trägt zur Risikosenkung von Prostata-, Lungen- und Magenkrebs erheblich bei.
Die am meisten beeindruckenden Studie wurden dazu
an Medical School der Harvard Universität in Boston, USA, gemacht. Was den
Schutz vor Prostata-Krebs betrifft, so hat man in Harvard nachgewiesen: Schon
eine einzige Mahlzeit pro Tag mit Tomaten, Tomatenpüree oder Tomatensoße oder Suppe(Sugo) verringert das Risiko für diese Krankheit um mehr als 20 %.
Lycopin schützt vor der Makula-Degeneration
Es gibt klare Hinweise, daß das Lycopin aus der Tomate ausserdem vor
der gefürchteten Augenkrankheit Makula-Degeneration schützen kann.
Diese Krankheit tritt im höheren Alter des Menschen auf und führt zu einer starken
Sehfeld-Einschränkung, die oft fast einer Erblindung nahekommt.
An der Universitätvon North Carolina hat Prof. Dr. Steven Zeisel nachgewiesen,
dass Lycopin aus der Tomate Herz und Kreislauf stärkt, eine frühzeitige
Arteriosklerose bremst oder verhindert. Prof. Dr. Zeisel appellierte damals
bereits: Man möge das Ketchup als Lieblings-Würze der Kinder nicht verurteilen.
Das Lycopin im Ketchup wäre für die Kids so unendlich wichtig für Herz und Kreislauf.

Die Nahrungsmittel-Industrie hat darauf hin reagiert und
Ketchup-Sorten mit wenig Zucker oder gar zuckerfrei auf den Markt gebracht.Wie clever!!
Daher sollte man beim Kauf im Supermarkt genau darauf achten, dass es sich
um zuckerfreies oder zuckerarmes Ketchup handelt.
Natürlich gibt es nichts besseres als Selbstgemachtes Rezepte hierfür gibts hier auf dieser webside

Tomatenmark wirkt am stärksten ,deshalb kochen wir aus Wildtomaten Sugo ein

Nun aber kommt über das Lycopin die entscheidende Erkenntnis, die auch an
der deutschen Universität Hohenheim dokumentiert wurde:
Wenn man die Vitamine und Mineralstoffe aus der Tomate nützen
möchte, so sollte man sie roh verzehren.
Will man aber die gigantischen Schutzmaßnahmen für Herz und Kreislauf
sowie das herabgesetzte Risiko für einige Krebsarten nützen, dann muss
man wissen: Der rote Farbstoff Lycopin wirkt am besten, wenn die
Tomate erhitzt und verarbeitet wurde. Es reicht auch das Mitbraten in der Pfanne oder das Erhitzen im Back-Ofen zu Ofentomaten(Gas-Kugelgrill ist noch besser!!)
Entscheidend dabei aber ist, dass es sich um vollkommen ausgereifte Tomaten handelt, denn nur dann konnte sich in der Frucht der
Bioaktivstoff Lycopin mit all seinen Wirkmechanismen entfalten.

siehe hierzu die Laboranalyse meiner 4 Wildtomaten von 2009 von der Uni Jena
Die gesundheitlichen Vorteile - aber auch die Gaumenfreude des Geschmackes -
kann man nur dann erwarten, wenn es sich um sonnengereifte, süße
dunkelrote Tomaten handelt
Aus diesem Grund forschen wir weiter mit dunklen Tomaten-mahagonifarben bis schwarz
Meine Österreich/Ungarn Reise in 2010 führte mich selbstverständlich auch wieder in die Arche Noah nach Schiltern.
Dort wird heuer das Projekt: auf der Suche nach der Blue Zebra realisiert
Der Züchter Tom Wagner war ja vor Ort in NÖ
Die Sorte Blue(Ursprung Estland) habe ich in meinem Samenbestand
Was sich aus der Verbindung beider Sorten dort ergibt gehört in die Thematik
Restaurierung und Biodiversität
die dafür notwendigen Veredelungen sind prächtig gewachsen
 

 

Seit meiner Reise nach British Columbia im Mai 2011, zusammen mit meinem Sohn Tobias, wird auch mein Englisch- Botanik Sprachschatz wieder auf Fordermann gebracht.Es kann nicht schaden, das Gedächtnis auch auf diesem Gebiet zu fordern und zu fördern.So gesehen ist das Hobby Tomatenzucht  auch gut fürs Gehirn.Wie könnte ich sonst die Beschreibungen übersetzen, wenn ich in Canada und den Staaten auf neue Sorten "Alter Tomatensorten" treffe. So bedeutet eine staking tomato= Stabtomate.Ein kurzes Beispiel für die  Sorte Redstaker. gezüchtet an der  Agriculture Canada Research Station at Morden, Manitoba.Die Zucht  erfolgte  durch Kreuzen der Sorte Morden 65T01 X(mit) Guelph HC25.Die Linie Morden wurde selektiert aus vollreifen Früchten guttragender Pflanzen  aus der Kreuzung von Starfire mit PI262907. Starfire hat die Eigenschaften einer idealen Fruchtgröße und die PI262907 für ihre hohe Fruchtbarkeit, also hoher Ertrag. Guelph HC25 sorgt für optimale Rotfärbung des Fruchtfleisches , was ja wiederum im engen Verhältnis zum hohen Lycopin-Gehalt steht

Der Zufall führt mich oft  ganz ungewollt. Auch auf Mallorca brauche ich ein wenig Sprachschatz  um mich mit den Tomatenbauern unterhalten zu können.

 

Tomaten sind wahre"Sonnen-Energie-Speicher"
Je mehr Licht sie bekommen, und je reifer sie gerntet werden, desto aromatischer ist
der Geschmack und desto höher sind die Nährstoffe!!
Darum ist es mir jetzt schon im Februar wichtig, daß meine "Kleinen" jeden verfügbaren
Sonnenstrahl abbekommen.
Ist zwar mit Arbeit verbunden: vormittags die Schalen rein ins Pflanzenhaus
(kein Gewächshaus, sondern nur ein Häuschen aus Stegplatten in einem ALU-Gerüst)
jetzt abends so bei untergehender Sonne wieder rein und unter die
Natrium-Dampflampe.
Dort gesellen sie sich dann momentan( heute 12. Febr. 2008)zu
Bundzwiebel Elody,Spinat Sprint, Salat Pirat und Dynamit, Muskatellersalbei
(meine Schwester wünscht sich 5 Pflanzen),Petunien gefüllt, eine erste Okra,
Gemüsemalven, Chili in Variationen, und Paprika für De Ruiter Seeds meinen
eigentlichen Auftraggeber.
In der Küche braucht meine Frau Hanni große Mengen an frischem Basilikum
der Nachschub keimt bestens.Die rote Variante wird in 2010 wichtig als Mulchschnitt
für die Containerkultur.Die Versuche mit Gelbsenf und Tomatenlaub, siehe Hintergrund,
waren in 2009 in puncto Gießmengenreduzierung äußerst erfolgreich.
Desweiteren wird der Einsatz von Schafwoll-Pellets vorbereitet.
Anmerkung am 14. Febr.2010: wegen anhaltenden Dauerfrostes werde ich die Kräuteranzucht um 2 Wochen in den März 2010 verschieben.
Solch anhaltend kalte Witterung ohne Sonnenscheinstunden bringt nichts bei der Anzucht; da sind die Fensterbretter über den Heizkörpern fast zu heiß.......
2010 das Internationale Jahr der Biodiversität ein kleiner Beitreig hierzu soll auch von mir beigesteuert werden.So konnte mit Saatgut aus Britisch Columbia ein Weg gefunden werden, die schon recht gut entwickelte Zimmertomate mit zusätzlichen anderen stabilen Sorten wie der "Mohamed " und der "Chibikko"einzukreuzen,um noch vitalere robustere "Zimmertomaten" für jede Lokalität heranziehen zu können.Die Gute Keimrate von über 80% läßt viel hoffen.
Hier eine Detailaufnahme die alles aussagt; schon nach 5 Tagen nach 24 Std . Beize und anschließender Aussaat in feuchtes gewaschenes Perlite bei Tag/Nacht konstant 24° ,minimaler Abdeckung zur Feuchtespeicherung durch Vermiculite (1/2 Teelöffel) sowie einer Glasplatte über den Öko-BioPots aus Karstoffelstärke und Milchsäure.
spireßt der junge Keim, der jetzt sofort Kunst-Pflanzenlicht erhältvon einer GRO-LUX
Röhre.
Beim nächsten Bild sieht man, daß das "Sprießen" ein Wachstumsprozess des Keimlings ist, der viel Kraft kostet und demnach in möglichst leichtem Substrat das dazu noch steril ist, stattfinden sollte.Nach weitern 2 bis 3 Tagen wird der Topf fast randfoll mit Perlite aufgefüllt, denn auch der junge Pflanzenstengel ist in der Lage Wurzeln zu bilden,; diesen Vorgang unterstütze ich durch minimalste Verabreichung von biol.Wurzeldünger aus Seealgenextrakt in hoher Verdünnung.Es wird nicht gegossen, dondern gesprüht, denn den beiden Keimblättern schadt anhaftende Feuchtigkeit nichts.
Momentan, also 6. 3. , warte ich auf Keimung von 49 Pflanzen in Perlite.
Die Anzucht im Neuen 49 er "Wurzeltrainer" (Info beim Autor)
brachte letzte woche schon nach 4 Tagen 13 Keimlinge welche nun in einem
Erde, Seramis, Perlite, Sand- Gemisch weiterkultiviert werden.
in 2009 am 17. März stehen schon ca. 90 Tomatenpflanzen, 10 Chili und Paprika,
diverse Salate+ Kräuter, Knoblauch und gefüllte Petunien parat zum Topfen.
laufend werden noch Sämlinge pikiert und neue Kräuter ausgesät.Es soll ja
genügend Basilikum, Petersilie, Knoblauchlaub etc.zur rechten Zeit für die Küche
erntefrisch verfügbar sein, bzw. für die Deko der Platten genutzt werden.
am 20./21. März habe ich wieder pikiert; da durch den erneuten Kälteeinbruch mit
Schnee und Frost über Ostern, noch niemand seine Tomatenpflanzen abgeholt hat,
sind jetzt natürlich alle "Lichtplätze " belegt;
derzeit im Refugium:5Yellow Pearshaped;Extreme North,3 Kumato;2 Frühe Liebe
2 Zitronen Tomate;Sibirsky Sk.;2 Orange Bourgoin;Schw.russ Pflaum
Black Zebra;3 Gartenperle;2 Banana Legs;3 Brandywine;
3 Black Cherry, 3 Siberia
sowie 3 Paprika und für die Forschung 5 Tomaten Unterl.vDe Ruiter
 
Wildtomaten-mehr als eine Spielerei?
Es sind sehr ursprüngliche Tomaten mit etwa kirschgroßen, roten oder gelben Früchten.
Manches Saatgut hat spezielle Stärken: Robustheit im Freiland
kreative Anbauweise als Blickfang
üppiger Fruchtbehang
Autor kam vor Jahren damit in Berührung und zwar im Schloßgarten von Veitshöchheim
bei Würzburg.
Wildtomaten sind wesentlich anspruchsloser als die stark gedüngten Stabtomaten.
Mit ihnen kann auf flachgründigeren und trockeneren Böden , auch neben Mauern und Wegen, sowie in Kübeln, ein Bereich genutzt werden , dem herkömmliche Tomatensorten nichts abringen können.Gute Sorten sind "Rote Murmel" + "Golden Currant".
Blüten-und Fruchtstände folgen eng aufeinander(kurze Stängelabschnitte)
(vgl. eventuell die im Anbau befindliche Ampeltomate:Himbeerrose)
in 2010 sind am 14.Febr. bereits 7 Sorten in Aufzucht
Red Grape, Aurantiacum,White Currant, Small Egg, Red Spoon, Red Currant und namenlose aus El Salvador ( von der Genbank IPK Gatersleben)
ab Herbst 2010 hiervon wieder frischer Samen erhältlich!!für alle Privatleute
Aktuallisierung zum August 2009:
Es machte mir große Freude zu erfahren, daß Dr. Horneburg vom Department für
Nutzpflanzenwissenschaften an der Universität Göttingen , anläßlich des Tags der offenen Tür bei den Bamberger Gärtnern am 16. Juli 2009, sein Forschungsprogramm
zur Erhaltung samenechter Tomaten , vorstellte.
Nähere Projektinfo hierüber gerne durch mich
Orangevaja Slivka, oranges Pfläumchen, dieser Sorte möchte ich 2009 auch ein besonderes Augenmerk angedeien lassen.Sie entwickelt sich prächtig,Standort nach dem Pikieren war ein kühles Schlafzimmerfenster.Hier wie bei anderen Versuchssorten, arbeite ich mit Gelbsenfeinsaat auf der Erde , sowie in der Pflanzerde.Substratvorbereitung mit EMa sowie weitere Gießwasserbeigaben jetzt im Mai
erweisen sich in Kombination mit Schachtelhalmextrakt schon seit der Ansaatphase als außerordentlich abwehrstärkend.Aktuelle Photos siehe Bildergallerie;werde weiter berichten
am22.6.09 dokumentiere ich diese durchgewachsene Rispe mit einer nochmaligen zweiten Blütenbildung , wie an einem eigenen Trieb.Das kann man auch als ein Beispiel der O M N I P O T E N Z der Pflanzenzelle sehen, aus pflanzenphysiologischer Sicht
Erntefrische Tomaten von den 4 diesjährigen(2009) Wildtomaten sind unterwegs zur
F.-Schiller-Uni nach Jena.
Dort leitet Dr. V.Boehm das Projekt LYCOCARD bis 2011
Der Laborbericht mit den Lycopingehalten ist schon oben weiter oben veröffentlicht.
Danke an das Team um Dr. Boehm
Wie sich die Untersuchungen bezüglich Anthocyan-Gehalt in 2010 gestalten ist noch nicht endgültig geklärt.
Meinerseits wurden genügend Wildtomaten bis dato 14. Febr. 2010 herangezogen, damit auch wieder Tests mit Veredelungen auf diese Pflanzen mit unheimlichem Gen-Potential
stattfinden können.
Am meisten interessiert mich die White Currant als Wildform-eine Laune der Natur
Speziell pinkeSorten sind 2010: Corbarino, Zaofen, Brandywine pink (Samen vom VHS-Kursteilnehmer H. Wietschorke) sowie Balerina v. Ulrike aus Hythe Grafschaft KentGB, Fidelio aus British Columbia von Marj und auch Fandango von Fr. Coirazza
(Leiterin des Schulprojektes Tomatenadel in Köln) usw.
Die Auswahl der dunklen (braun-schwarzen) Sorten ist noch nicht vollständig.
Auf jeden Fall : La Negra del Pais von Astrid einer lieben Sortenerhalterin (nahe der dänischen Grenze am Nord-Ostsee Kanal)
Interessant in 2010 wird auch die Helarius blau (v.H.Krasemann)
sowie die Estländische BLUE
hier an dieser Stelle sei Allen (auch nicht genannten) mein herzlicher Dank gesagt
 
Tutaabsoluta die Tomatenminiermotte
ein neuer Schädling auf dem Anmarsch?
 
Geschichtliches in Kürze: wird nr. 3 tom/Lyc
bei den Azteken von den Spaniern entdeckt und mit der Kartoffel nach Europa "importiert"Unter der einh.Bez.Tomatl (von tomala=schwellen) war sie in Süd-+
Mittelamerika sowohl als Heil- als auch als Nutzpflanze (schwellfrucht) bekannt.
Wegen Unkenntnis galt sie in Europa jahrhundertelang als Giftig und wurde nur in Ziergärten kultiviert.
Die bot.Einteilung erfolgte durch den berühmten Linnée zu den Solanaceae als
Solanum lycopericum
eine andere Namensgebung durch den pers. Arzt Galen , der sie als Giftpflanze beschreibt ist Wolfsapfel, oder Wolfspfirsich (Lycos=der Wolf / persicum =Apfel Pfirsich)
Bis ins 20.Jhd. Heilwirkung bei Schwellungen, Albträumen, Liebeszauber und Tollwut
zugeschrieben.
Unter Pomodoro der Goldapfel findet man eine Querverb. zum Eldorado dem Goldland
(frühere Sorten oftmals gelb, so wie heute die Yellow Pearshaped (eigenanbau später genau dokumentiert) )
Unter Pomme d´amour=Liebesapfel Hinweis auf den Zauber gegen Liebestollheit
In der deutschen Lit. als Tollapfel wurden der Tomate zahlreiche negative Eigenschaften zugeschrieben (aus Unkenntnis)
In Österreich konnte der Name Paradeiser noch nicht vollständig geklärt werden
a)Symbol für Paradies weil Blüten und Früchte gleichzeitig
b)Paradies-Apfel weil genießbare Früchte an einer sonst giftigen Pflanze
Lycopin gilt heute unumstritten als Anti-Krebs-Mittel
so kehrt die Tomate zu Ihrer ursprünglichen Aufgabe als Heilpflanze zurück
siehe später noch die Kräuter-Pädagogen
oder www.loewenzahnfruehling.de
 
Wichtiger Hinweis
=============
kann nie zu früh betont werden!
auch siehe Geschichtliches!
Der Tomatenstrauch, egal ob Busch-, Ampel- oder Stabtomate
und die grünen, unreifen Früchte sind durch den Inhaltstoff
SOLANIN
G I F T I G
=========
Daher sollten auch die Stielansätze ( so schön anzusehen bei den Cocktailtomaten und Stieltomaten) vor dem Kochen entfernt werden.
in 2011 erwarte ich mir vom Saatgut der Sorte " Green Doctors" einer süßen grünen Obsttomate, neue Impulse für die verschiedensten Konservierungsmöglichkeiten.Werde unter der Rubrik Lukullus dann im Herbst berichten.
Was die Sorte Osu Blue für Früchte bringt wird ebenso spannend.
Eventuell kommt dann im Folgejahr eine Veredelung auf die altbewährte Green Zebra
in Frage.(s. Arche Noah Blue Zebra )
Tomaten-geballte Gesundkost,mit ihrer hohen Ausstattung an bioaktiven Substanzen
für Ihre Gesundheit mannigfach wirksam.
Cartinoide,Flavonoide,Phenolsäuren,Terpenen +Vitamine .. dazu später im Detail.
Für mich immens wichtig
LYCOPIN
für meinen gezeichneten Körper tue ich alles, daß meine Restlunge rechts intakt bleibt.
Wenn dann dazu noch den Augen und den Gefäßen etwas gutes angetan wird, so
bleibt doch dem Körper in seinem mannigfachen Wechselspiel von Geist und Organen
nur positives.
Eine Quelle für Ernährungsinfos mit exakten Details haben wir unter
http://www.ernährung.de/lebensmittel.de gefunden
Das Deutsche Ernährungsberatungs-+ -informationsnetz ;kurz DEBInet
bietet umfassende Auskunft
über Tomaten,Gemüse, Produkte mit Tomateninhalt (z.B. Heringsfilet in Tomatensouce)
auch ist die Aufgliederung im Bereich Vitamine
äußert genau und komfortabel in der Übersicht.
 
Im Pflanzenhaus auf der Terrasse(kein Gewächshaus) herrscht zum Datum 14.2.2010
zwar kein Dauerfrost, aber es ist noch belegt mit Lorbeer, Rosmarin, Petersilie,Schnittlauch, einigen Granatapfelsämlingen etc.
Der Winter hat noch alles fest im Griff--trotzdem darf man das Gießen zwischendurch nicht vergessen.!!
 
schon um 1998 wurden in Amerika und Israel in großen epidemiologischen Studien nachgewiesen, daß eine Ernährung mit betont hohem Anteil an Antioxidantien (also
Lycopin, Beta Carotine, Vitamine C +E) zu einer deutlichen Reduzierung von bestimmten
Krebserkrankungen und Herzinfarkten führen kann.
Heute aktuell weiß die Forschung noch mehr über diese Zusammenhänge.
Da ich selbst 2004 noch nichts von Lycopin wusste, bat ich meinen Hausarzt gleich
nach der Lungenresektion mir wöchentlich intravenös hochdosiertes Vitamin C zu verab-
reichen.Parallel dazu habe ich mit der Nahrung begonnen, die im Brokkoli enthaltenen
Gesundheitsstoffe zu nutzen.Machte hierbei die Entdeckung, daß in Brokkoli-Sprossen, also an der Fensterbank gezogen, der Wirkstoff um ein fast 50 faches höher ist, als in
dem reifen Gemüse.
 
also abgesehen von Salatpflanzen der Sorten "Pirat" abstammend vom
"Braunen Trotzkopf"
sowie Kopfsalat Dynamit
sind vor heutigem Pikieren ca 80 Tomatenpflanzen in Zucht; meine oberste Grenze
bei solchen Außentemperaturen.die ersten Pflanzen vom Jan. sind schon bis zu "NullGrad"im Pflanzenhaus ausgesetzt worden.
bisher ein Ausfall: ausgerechnet die 42 days!! aber was solls!!
Daten sind noch von 2009!!
 
kurz zur Bio-Chemie:als Inhalststoffe sind navchzuweisen:
Proteine,Fette,Kohlenhydrate,Vitamine sowie die Minerelstoffe
N P K Mg Ca Na Fe Zn
siehe Später auch unter Dünger wie NPK, oder Thomaskali
außerdem die Alkaloide Tomatin und Solanin
weiter Ballaststoffe sowie die Oxalsäure
natürliche Hormone (schlafwirkung)
ätherische Öle, und natürlich Beta Carotin, und Tomatenrot
LYCOPIN
erneuter Kälteeinbruch nach Ostern, sowie nach den Eisheiligen!
Jetzt zeigt sich, daß es sinnvoll ist , die Pflanzen vorher richtig abzuhärten.
Für das Hochbeet im Garten sind geplant also in 2008:
Marmande: gerippt rot,hhFT,mild würzig,saftig, wärmeliebend
Wintertomate: schlankeST,kräftiger Wuchs,kleine Blätter, Früchte rot und
mittelgr.,fast birnf. sehr süß, frühreif, sicher tragend
gesundes Saatmaterial
Grüne von Helarios: (ein Geschenk meines Samenauftraggebbers Strickler)
span.FT,fruchtgrün,saftig süß, bis 1,50m
Königin von Sainthe Marthe: ebenso v. Strickler
mittelgroß,festfleischige Salattom.saftig,aromatisch
Yellow Pearshaped: wie in den Vj.pflege ich diese sorte (zurück bis 16.Jhd.
mutiert fast zu rund wenn mehrtriebig gezogen,
langanhaltender Massenertrag, Früchte ca 13 gr
Matina:sehr frühe robuste ST,kartoffelblättrig, russische Abst.wie Tamina,
rot ca 50 gr.schwer
Rote Murmel: siehe Bohl sehr robust;
versuche heuer erst hoch und dann hängend zu kultivieren
rote Wildtomate, sehr wüchsig, auch Sandboden geeignet
würziger Geschmack der max 15 mm + 2gr schweren Früchte
 
Versuch mit Tomaten im Holzkasten mit Sonne westwärts:
Yellow Taxi: sehr frühe Buschtom.zitronengelb glänzend, 5cm /70gr reichtragend
üppigen Buschwuchs kontrollieren!
Green Zebra: wie Vj. grün geflammt, Massenträger,Fruchtfleisch grün,
Gelbes Lämpchen: ? russ.Variante von Deberao,eiförmig,60/80gr, dickwandig
lager und transportfähig! Blätter fast waagrecht
deshalb wegen der langen Internodien beste
Braunfäuleresistenz
bis 2,4 m vereint Schönheit mit Robustheit
Baselbieter Röteli : wie Vj.;extravagante Farbe,längl.bzw.eiförm.Frucht,
früh und langtragend, wegen der Nachreife ist eine Traubenernte
möglich (Deko-Gedanke)
lange haltbar!
Trüffeltomate Jap.:orange Var.beutelförmige ST ; weitere Erfahrungen werden
während des Wachstums mitgeteilt
Darüberhinaus beugt Lycopin zusammen mit Vitamin C der Ablagerung von Cholesterin in den Arterien vor und es leistet einen wichtigen Beitrag, Schäden durch UV-Strahlen und frei Radikale an den Augen zu mindern.
Mein Quergedanke zur Volksgesundheit
Die Stärkung des Immunsystems wird bewirkt durch die Flavonoide und Carotinoide.
Nach Naumann erhöhen sie die Aktivität der Killerzellen, also der Freßzellen sowie der
B-und T-Lymphozyten, also der für die Krankheitsabwehr wichtigen körpereigenen Immunzellen.
 
bei meinen weiteren Recherchen habe ich mich an die Bundesfachgruppe für Gemüse
gewandt.Ergebnis war eine reale Zahl: in 100gr Frischgewicht Tomaten befinden sich
3 bis 6mg Lycopin
der Samenzüchter Firma De Ruiter Seeds in Belgien hat schon neue Sorten
mit 6,5mg bis 10mg (also fast das doppelte)
Sofortige Kontaktaufnahme mit Belgien hatte sehr sehr positive Entwicklungen.
Mit dem dort Geschäftsführer Mr. Eric Egberts bin ich übereingekommen, daß mit zur
Verfügung gestellten Samen der Sorte DRC 1178hier im Alpenvorland Versuche angestellt
werden.Hierüber wird genauestens dokumentiert.
 
LYCOPIN ist das wichtigste Carotin und sorgt für die charakt. rote Farbe.
Wie gesagt es hat ausgeprägte antioxydative Eigenschaften und führt so im
Organismus zu einer Deaktivierung freier Radikale(in ger. Menge auch in Wassermelonen
und rosa Grapefruits nachzuweisen)
Der wirkstoff sitzt in jeder einzelnen Zelle, nicht nur in der Schale.
Durch kurzes Kochen wird es nicht zerstört, sondern sogar noch effektiver aufgeschlossen(Platzen der Zellen) und vom Organismus aufgenommen.
Dieser Effekt verstärkt sich bei vollreifen Tomaten besonders.
Hinweise unter Lukullus und Verarbeitung sowie Convenienceartikel.
 
In diesem Zusammenhang sei auch besonders darauf hingewiesen, daß bestimmte
Vitamine nur in Kombination mit anderen Speisen vom Körper aufgenommen werden
können. Beim Carotin aus den Möhren sollte auch etwas pflanzliches Öl (in der Vinaigrette meist enthalten) dabei sein, oder zumindest an diesem Tag dem Körper zugeführt werden.
Diese Thematik wird dem Autor noch ein Anliegen in Folge sein.
 
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungs-Optimierung schreibt hierzu:
......daß die Tomate in Deutschland allen anderen Gemüsesorten den Rang abgelaufen hat.
Aufgrund der klimatischen Bedingungen wird daher dieses Gemüse fast ausschließlich in Gewächshäusern angebaut.
Zu den Inhaltsstoffen:pro 100gr Kcal 17 ; kJoule 73; Wasser 94,2 g ; Fett 0,2 g;
Kohlenhydrate 2,6g Ballaststoffe 1,0g, Vit C 25mg
..........hat eine Vielzahl von ernährungsphysiologisch wichtigen Inhaltsstoffen:
neben Pro-Vitamin A, B1, B2, B3 und E und Vit.C welches das Immunsystem des Körpers
stärkt und vor Zellschädigungen schützt.Von den Mineralstoffen ist Kalium am Stoffwechsel von Nerven und Muskeln beteiligt.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungs-Optimierung teilt weiter mit:
Leider wird der größte Teil der Tomaten grün , also unreif, geerntet.
(ob immer produktionsbedingt wird der Autor noch genau hinterfragen)
Auf der Strecke bleiben deshalb viele Vitamine und Mineralstoffe.
( werden in der Pflanze bis zum Abschluss des Reifeprozesses gebildet)
Die im Ursprungsland zu Konserven verarbeiteten Tomaten haben dageg.einen
wesentlich höheren Reifegrad und werden sofort verarbeitet.(z. Tomatenmark
die große Tube im Handel nur 39 Cent)(Pizzatomaten im Tetrapack etc)
Diese Tomaten haben in der Regel mehr Inhaltsstoffe als die sog. "frischen"
aus dem R e g a l .
Tomaten sind gut eine Woche ohne großen Verlust an Vitaminen und Mineral-
stoffen zu lagern.Die temperatur sollte 13- 18 Grad C betragen
(küchen sind heutzutage zu warm) aber trotzdem nicht im Kühlschrank aufbe-
waren.Dort verlieren sie an Geschmack u n d Haltbarkeit.
Noch unreife Früchte können an einem warmen Platz nachreifen.
Mit Zunahme der versch. Lebensmittelvarianten(eig. Kommentar:Fertigprodukte für
Singles und Senioren)geht gleichzeitig der Überblick verloren, welches Nahrungsmittel
(auch miteinzubeziehen sind Nahrungsergänzungsmittel)
zu Recht den Anspruch erhebt, ein " Mittel zum Leben" zu sein.
Die Wichtigkeit der Ernährung wird deutlich, wenn man sich die Menge an Nahrungsmitteln vergegenwärtigt, die ein Europäer im Laufe seines Lebens verzehrt.
 
Kommentar: Die in Deutschland bei vielen Vitaminen und Mineralstoffen
suboptimale
Zufuhr auszugleichen, ist nur über eine Veränderung der Ernährungs-
gewohnheiten (vgl.link hierzu :kurze wege der ware, heimische Erzeugung,
aus der Region für die Region)
und/oder eine gezielte Nahrungsergänzung möglich.
Leider ist es bisher nicht gelungen, die Bevölkerung davon zu überzeugen,
daß eine gesunde Ernährungsweise bedeutet:
gesunde Lebensmittel zu verzehren
zu der Thematik: kurze Wege möchte ich ein kleines Extra-Kapitel einflechten:
Bei Urlaubsaufenthalten im Nachbarland Österreich wird es mir immer noch
mehr verdeutlicht, daß in dieser Hinsicht in Deutschland noch ein weiter Weg
zu begehen ist.
Dort liefern regionale Erzeuger in die örtlichen großen Märkte
 
Scheinbar gibt es hier eine Diskrepanz zwischen Information und Bewusstsein.
Die klassische Ernährungsaufklärung versagt, da sie rational appelliert und
emotional kaum
bewegt.
Wenn es mir gelingt den Lesern dieser Homepage einiges in dieser Richtung
vermitteln zu können, so ist wieder ein kleiner Schritt gemacht.
 
Ungefähr 3.000 Tage seines Lebens verbringt ein Europäer mit dem
Auswählen Einkaufen Zubereiten Essen
seiner Lebensmittel.
Dabei verzehrt er in 75 Jahren im Durchschnitt das 700 fache seines Körpergewichtes
das wären 3 Rinder 8 Scheine 300 Hühner 75 Gänse 5000 Fische 6000 Eier
4 Tonnen Zucker 500kg Salz
(denken wir an die Zeit als es noch keinen raffinierten Zucker gab)
An Flüssigkeiten werden ca.45000 l (zwei Tanklastzüge) getrunken:
10.000l Wasser (mehr als 1600 Kästen a 6 l-Flaschen)
8.900 l Bier 890 Kästen a 20 0,5l Flaschen
8.000 l Wein 1900 Kartons a 6 0,7l Flaschen
5.000 l Milch
11000 l Kaffee
2000 l Tee
fehlt bei der Aufzählung noch das Obst und das Gemüse sowie Fett
 
Auszug aus SZ-Wissen /Ernährung 15/2007
=========================
Lange Zeit haben wir geglaubt, Vitaminpräparate tätem dem Körper gut.
Doch nun platzen Mediziner mit neuen Erkenntnissen dazwischen:
Was in Obst und Gemüse gesund ist, hilft als Pulver oder Kapsel nur selten,
Es kann sogar das Leben verkürzen.
Hier wird u.a. geschrieben: Der Glaube an die Heilkraft der Vitamine ist dennoch
ungebrochen.Vitamine sind der Inbegriff der Gesundheit-,
so Volker Pudel von der Uni Göttingen.
"Die Leute glauben, daß durch Vitaminzusätze aus ungesunden Lebensmitteln
gesunde werden:"
Ein Irrglaube.
Holger Schünemann vom Krebsforschungszentrum n Rom war selbst überrascht.
" aber die Forschungsergebnisse an Menschen sind eindeutig"
Der Autor verzichtet an dieser Stelle auf Details.
 
Die SZ-Wissen klärt weiter auf: Die Forscher müssen warnen.
Nach verschiedenen Erhebungen nimmt etwa 25% der Erwachsenen in Deutschland gelegentlich Vitaminpräparate oder andere Nahrungsergänzungsmittel ein.
In den Industrienationen schlucken nach zurückhaltenden Schätzungen zwischen
zehn und 20% der Bevölkerung regelmäßig Vitaminpräparate, das sind 80 bis 160
Millionen Menschen!!
Genauere Zahlen gibt es nicht, denn Vitamine aus der Packung (im Ggensatz zu intravenös) sind fast immer frei verkäuflich (Supermarkt) und nicht apothekenpflichtig
(Anm. des Autors : auch ohne Beratung und Aufklärungshinweise)
 
Das wiederum heißt, die Anbieter müssen weder nachweisen, daß die Präparate wirken, noch müssen sie schwere Nebenwirkungen ausschließen, bevor die Mittel auf den
Markt kommen.Gesetzgeber und Arzneimittelbehördenbehandeln diese Hersteller
nach dem Motto " Nutzen nichts, schaden aber auch nichts"
Alles ist reglementiert in Deutschland, aber um die Ernährung kümmern sich die Behörden
noch viel zu wenig
so Zitat von Ulrich Oltersdorf -Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe
 
Umsatz der Hersteller mit Vitaminpräparaten in 2006 allein in Deutschland
465 Millionen Euro
(ohne Discounter-umsätze!!)
Harte Worte vom Ernährungsexperten Volker Pudel:"Sagen sie den Leuten mal, sie sollen Vollkornbrot essen, um Vitamine aufzunehmen.Das wäre sinnvoll, aber alle fragen dann
wieso?
Die Vitaminpille dient Ihnen als nachträgliches Alibi.
Ulrich Oltersdorf ergänzt."wir haben einen Ernährungs-Analphabetismus, daher wird jedes Werbeversprechen geglaubt"
 
Die SZ-wissen schreibt mit spitzer Feder weiter:
Alle diese lebenswichtigen Wirkungen entfalten lediglich diejenigen Vitamine,
die in pflanzlichen oder tierischen Produkten enthalten sind
Vitaminzusätze erfüllen diese Funktion nicht In einem Apfel sind schätzungsweise tausend Substanzen enthalten, wir kennen noch nicht alle.
"Ulrich Oltersdorf: "Das Vitaminpräparat ist nur ein Stoff.Unser Körper braucht jedoch das Zusammenspiel aller Stoffe."
 
Warum nun das Original aus der Natur wirkt, die Substanzen aus der Packung hingegen
nicht, können Wissenschaftler noch nicht erklären.Entweder ist die Zusammensetzung und Konzentration der Vitamine nur dann optimal, wenn sie aus pfl. oder tier. Lebm.
aufgenommen werden.Oder es gibt noch andere, nicht näher bestimmte Bestandteile in Gemüse und Obst, Getreide und Fleisch, die notwendig sind, damit Vitamine die Gesundheit födern.(vgl.Carotin und Öl etc.)
Nur aus ganzem Leben entsteht neues Leben sagt Oltersdorf
 
Verbraucher werden in die Irre geführt sagt C.Steffen vom BfArM
Nahrungsergänzungsmittel verkaufen ist wie Brötchen verkaufen, sagt er
Man muß nur Hygieneregeln einhalten, sonst ist alles sehr willkürlich.
auch wird der Placebo-Effekt ausgenutzt (30 % Anteil am Erfolg)
Ausnahmen aber z.B. Krebserkrankung mit körperl. Auszehrung
beim Autor im Herbst 2004
etc. Schwangerschaft und Folsäurebedarf
"über das Geschäft mit der A ngst" ; wirksame Lobbyarbeit der Pharmabranche
wird der Autor noch recherchieren und den Vitamintheoretiker Linus Pauling zitieren
Von den großen Mengen nun zu den Mini-Werten der Tomate:
Beginnen wir mit roten reifen frischen : 1kg hat lt. Lebensmittelanalyse 174,5 Kcal
sowie die weiteren werte:Wasser 942,9 g Eiweiß 9,5 g also 16% der Ges.Menge
Fett 2,1g also 3% von 70,6 g Tagesmenge
Kohlenhyd. 26g 9 305g
Ballastst. 9,5 32 30 g
mehrf.unges.Fetts. 1 g 10 10 g
Vit. A 840ug 105 800 mygramm
Carotin 5,1mg folgt
Vit.E 8mg
Vit.B1 0,6mg 57 1mg
Vit.B2 0,3mg 29 1,2 mg
Vit.B6 1 mg 83%von 1,2 mg
Folsäure 200ug
Vit C 245,4 245% von 100 mg
 
von den Mineralstoffen Natrium 60 mg also 3 % von 2000mg
Kalium 2420mg 69 3500mg
Calcium 140mg 14 1000 mg
Magnesium130mg 43 300mg s. Link Nahr.Erg.
Phosphor 260mg 37 700mg s. Link Düngung
Eisen 5 mg 33 15mg
Zink 1,7mg 24 7mg s. Link "Erkältung"
 
hierzu folgend die Analyse für frisch gegarte Tomaten
=================
ebenso wie oben für 1kg ergeben 196 Kcal
Wasser kaum verändert (minus 6,8 gr
Eiweiß leicht erhöht 1,1g
Fett dto 0,2g
Kohlehydrate dto 3 g
Ballaststoffe dto 1,5 g
Vit. A plus 100 ug
Carotin plus 0,6 mg
Vit E plus 1,9mg
B1 minus 0,1mg
B6 minus 0,1mg
Folsäure minus 100 ug
Vit.C minus 93,1 mg zu beachten
 
Die Mineralstoffe änderten sich bei frisch gegarten Tomaten wie folgt:
Kalium minus 160 mg
Calcium plus 20 mg
Magnesium plus 20 mg
Phosphor plus 30 mg
Eisen plus 0,3 mg
Zink plus 0,3 mg
 
Nun hierzu der Vergleich von frischen Tomaten zum Tomaten-Konzentrat
==============
durch den Wasserentzug um fast 42,9 % kommt es zur Paste ( aus der Tube)
ob sich lt. Tabelle das Eiweiß um das 10 fache erhöht hat wird abgeklärt
die Ballaststoffe erhöhen sich auf 12g ein plus von 2,5 gr
die mehrf.unges. Fettsäuren erhöhen sich um fast das 10 fache
ebenfalls Vit. A mehr als das1o fache
ebenfall Carotin
ebenfalls Vit. E
bei B1 das 6 fache
bei B2 wieder das 10 fache
ebenso B 6
Folsäure fast das 5 fache
ebenso Vit. C
und alle Mineralstoffe jeweils um ca das 10 fache
nun abschließend der Vergleich der Analyse von 1kg Tomaten zu 1l Tomaten-Gemüsesaft
die wichtigsten Veränderungen im einzelnen:
Energiegehalt des Saftes um 28,7 Kcal niedriger
Wasser leicht erhöht
Eiweiß und Fett fast identisch
Kohlehydrate 20% weniger
Ballaststoff des Saftes auf 1g pro Liter gesunken !!
Vit. A ca 10% weniger
B 1 halbiert
B 6 halbiert
Folsäure um mehr als die Hälfte weniger
ebenso Vit C
warum sich Natrium von 60mg auf 2180 mg erhöht wird abgeklärt
dagegen Kalium fast gleich bleibt
Der Gesundheit zuliebe

  • 10 Ernährungstipps: Vielseitig aber nicht zu viel
  • Weniger fettreiche Lebensmittel
  • Würzig aber nicht salzig (siehe link Kräuter)
  • Weniger Süßes Autor erinnert an 4t
  • Mehr Vollkornprodukte (s. Ballast)
  • Reichlich Gemüse
  • Kartoffeln
  • Obst
  • Weniger tierisches Eiweiß
  • Trinken von Alkohol mit Verstand (s.Verbrauch !!)
  • Öfters kleine Mahlzeiten
  • Schmackhaft und nährstoffschonend zubereitet

    Lieber gesund bleiben und die Orthomolekulare Medizin
    gar nicht oder erst spät
    zu brauchen oder zu bemühen.
    Erklärt sollte dieser Zweig aber trotzdem werden:
    .......geht davon aus, daß der menschliche Körper bestimmte Mengen an Vitaminen Mineralstoffen
    Spurenelementen, Aminosäuren oder Fettsäuren + Vitalstoffe
    benötigt , um gesund zu bleiben , und daß Krankheiten dadurch verursacht werden, daß
    dem Menschen diese Stoffe fehlen.
    Die Therapie setzt darum auf die Zufuhr solcher Vitalstoffe in der optimalen Menge, die durch den Therapeuten festgelegt wird.
    siehe : kontakt@vitalstoffakademie.de auch in der linksammlung
     
    Entwickelt wurde dieser Medizin-Zweig d. d. amerik. Chemiker (2f-Nobelpreisträger)
    Linus Pauling, der davon überzeugt war, daß die Einnahme großer Mengen best. Vitamine Krankheiten verhüten könne.
    formuliertes Wirkprinzip: O.M.ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung v. Krankheiten, durch d. Veränderung der Konzentration v. Substanzen, die normalerweise
    im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind.
    (anm. d. Autors: unser Instinkt , leider in diesem Zusammenhang etwas degradiert,
    sagte unseren Vorfahren mit was sie sich ernähren und kurieren können.
    Heilkräuter (s. Link)
     
    Bedarf abhängig von den Lebensumständen (z. B. nach Operationen, Krankheiten,Krebs
    Schwangerschaften, etc.)
    weil der Bedarf an diesen Vital-oder Nährstoffen, je nach Typus, Herkunft,Lebenssituation,(soz. Randschichten) Ernährungssituationen, Fast-Food,
    etc. und natürlich dem Alter
    sehr unterschiedlich ist, kann es durchaus sein, daß jemand, der sich vermeintlich gesund
    ernährt, tatsächlich nicht alle erforderlichen Närstoffe in optimaler Menge zu sich nimmt.
    Gründe: ungesunde Ernährung (einseitig, Mangelern.,konserv.Lebm.,verfremdete
    Nahrungsmittel, falscher Transport, falsche Lagerung,
    ungünstige Zubereitung ergibt Vitalstoffverlust)
    ungünstige Lebensweise(steigert Nährstoffbedarf...Stress,Alkohol,Nikotin,
    Kaffee u. sonst. Genussgifte)
    erhöhte Belastung führt zu erhöhtem Verbrauch
    und nicht zu vergessen!!!
    Umweltbelastungen
     
    Moderne Nahrungsmittel haben weniger Vitalstoffe
    Die Orthomolekularmediziner argumentieren, daß durch
    moderne Anbaumethoden
    ungünstige Lagerungs-, Transport- +Konservierungsverfahren (Schwellenländer)
    unsere Lebensmittel heute deutlich weniger Vitalstoffe enthalten als noch vor weniger als 20 Jahren
    (Möhren57% weniger Magnesium)
    (Erdbeeren bis zu 67% weniger VIT C)
    (Kartoffeln ca 70% weniger Kalzium)
    ( Bananen 92 % weniger Vit B 6 + 84 % weniger Folsäure als damals)
    Umweltbelastung steigert den Vitalstoffbedarf
    Sie entzieht dem Körper weitere Nährstoffe
    Dieser Effekt besagt:Die Schadstoffe aus unserer Umwelt und aus unserer Nahrung
    erhöhen den Vitalstoffbedarf gleich doppelt.
    sie Anm. d. Autors über die Zusammensetzung des tägl. Obst-+Gemüsebedarf
    Durch Schadstoffe wird der natürliche Vitalstoffgehalt der Nahrungsmittel gesenkt
    (während des Wachstum- wem ist das schon mal gesagt worden? )
    (Vit.B1 Gehalt von herbizidbehandelten Gemüsepflanzen gegenüber unbehandelten
    Pflanzen um 70 % reduziert)
    Auswirkungen menschlicher Produktionsweise auf die Menschheit selbst.
    Apokalypse? Die Menschheit wird sich selbst ausrotten.
    Vit. B2 Gehalt um 20% Vit.B3 -Gehalt um 25 % ......... weiteres folgt!!
    Zusätzlich braucht der Körper Vitalstoffe um die schädliche Wirkung dieser Gifte
    auszugleichen
    Wenn heute Zinkprodukte verkauft werden dannum Blei oder Cadmium auszugleichen!
    Wie setzt der Therapeut die Orthomolekulare Medizin ein?
    Aus den vom Patienten geschilderten Symptomen kann der Arzt oder Therapeut auf
    eventuelle Vitalstoffmängel schließen
    (Anm. des Autors: pers. Ehrlichkeit dem Arzt gegenüber bei der Schilderung der
    Lebensumstände und Verhaltensweisen)
    Zusätzlich kann die Labormedizin ( das erste wenn man im Krankenhaus ist)
    (denken wir auch an die Methoden in den USA)
    Verfahren wie Blut- und Urinuntersuchungen sowie Haaranalyse heranziehen.
    Er wird dem Patienten darauf hin Ratschläge
    (denken sie an meine worte: der kann arzt kann nur begleiten, gesund werden muß der Patient selber)
    für seine künftige Ernährung geben und ihm vitalstoffhaltige Nahrungsergänzungsmittel verschreiben. ( siehe internetapotheke link)
    Die Orthomolekulare Medizin kann begleitend bei der Behandlung,
    jedoch vor allem zur Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt werden.

    • Vorbeugung von Krebs, Leistungssteigerung durch versch. Vit.( kein DOPE)
    • Vorbeugung von Sehstörungen durch Mg, Zn, Selen und Vit.
    • Behandl. v. Wadenkrämpfen u. Herzrhythmusstörungen
    • Ausgleich v. Schwankungen des Zuckerstoffwechsels durch Chrom, Zink,Mangan
    • Behandl. v. Nickelallergie mit Vit C +schwefelh. Aminosäuren

    Förd. d. Wundheilung durch Zink und Vit.C ( z. B. Zinksalbe (zink law) )
    Anm. d. Autors : die richtige Lösung(heilung) f. meine Afterprobleme
    war eine Verringerung des Wassergehaltes im Stuhl
    mit Hilfe von Benefiber ( s. Link)
     
    Aus der Region--für die Region
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    Regionale Vermarktung in Bayern:
    Lebensmittel sollen nicht nur appetitlich aussehen und gut schmecken; sie müssen vor
    allem auch gesund,frisch und sicher sein (Skandale11)
    Durch die Zusammenführung der Schnittstellen Landwirtschaft
    Vermarktung
    Verbraucher
    wurde viel erreicht;
    Alle Maßnahmen unter diesem Motto haben ein Ziel:
    Ein größeres Qualitätsbewusstsein
    und ein neues Vertrauen beim Verbraucher zu schaffen
     
    Mit Produkten aus der eigenen Region können sich Verbraucher auch besser
    identifizieren.Sie wissen wo die Produkte herkommen, wo sie erzeugt und
    verarbeitet wurden.
    Auch schont ein kürzerer Transportweg unsere natürlichen Ressourcen.
    Perspektiven(Auszug aus Bayer. Staatsminist.)
    =========
    Lebensmittel deren Herkunft und Erzeugung klar nachvollziehbar sind,
    diese Anforderungen werden in Zukunft immer mehr Verbraucher stellen.
    Zusätzlich werden ökologische Aspekte wie kurze Transportwage und natürliche
    Herstellung stärker in den Vordergrund treten.......
     
    Gemüse ist m e h r als ein Nahrungsmittel
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    In der Fachzeitschrift " Cancer Causes and Control " berichtet über eine europaweite
    EPIC-Studie :
    Wer täglich Obst und Gemüse isst, erkrankt erheblich seltener an Mund-,
    Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs.
    Männer profitieren dabei eher als Frauen von einem solchen Ernährungsverhalten, da
    die Risikoabsenkung besonders bei Frauen mit geringem Konsum zum Tragen kommt.
    Die EPIC-Wissenschaftler um Professor Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ( siehe link www.dife.de) Kontakt : presse@dife.de
    analysierten Daten von mehr als 130.000 Männern sowie ca 215.000 Frauen
    (eine breitgefächerte Untersuchung) über die Jahre 1992 bis 1998
    (aktuelleres wird noch gesucht)
    die Auskunft gaben über ihre Ernährungsgewohnheiten und Lebensumstände
    auch wurden alle bekannten Faktoren berücksichtigt, die das erkrankungsrisiko
    für diese Krebsformen beeinflussen (Tabak- ,Alkoholkonsum)
    Innerhalb des nachbeobachtungszeitraumes von ca 6 Jahren
    erkrankten 255 Männer und 97 Frauen erstmals an Mund-,Rachen-,Kehlkopf-
    oder Speiseröhrenkrebs.
    E
    erhebliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen
    =======================================
    Nach den Daten der EPIC-Studie sinkt das Risiko für diese Krebsarten:
    pro 80gr tägl. verzehrtem Obst und Gemüse im Durchschnitt um 9 % ( gewaltig)
    Bei männern um 12%, Frauen 4%
    Wer jedoch bereits mehr als 300 gramm verzehrt, kann durch noch mehr Obst und Gemüse sein Erkrankungsrisiko vermutlich nicht weiter senken.
    Fragestellung des Autors nach der Zusammensetzung dieser 300g wird recherchiert
    ___________________________________________________________________
    Die geschlechtsspezifischen Unterschiede sind bemerkenswert!!
    Obwohl die Zahl der weiblichen Studienteilnehmer deutlich größer war.(s.o.)
    gab es bei den männl. Teiln.fast zweimal soviel Krebsneuerkrankungen.
    Ebenso war eine erhöhte Obst- und Gemüsezufuhr bei Männern mit einer stärkeren Risikosenkung verbunden.
    Ersteresvermutlich im zusammenhang von Alkohol - und Nikotinkonsum der Männer
    Letzteres durch 2 Beobachtungen:a) Obst- und Gemüseaufnahme der Männer in N-,W- und Mitteleuropa gering (weniger als bei den Frauen)
    b) von der Verzehrserhöhung profitieren hauptsächlich Personen, die sonst wenig Obst und Gemüse essen
    Man sollte daher besonders Menschen mit einem sehr niedrigen Obst-u.Gemüsekonsum dazu ermutigen, ihre tägliche Verzehrmenge zu erhöhen.
    Anmerkung des Autor: es kann auch über den weg des effektiveren Gemüses stattfinden!!
     
    Sekundäre Pflanzenstoffe
    ==================
    Fitmacher in Obst und Gemüse
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    Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.) (siehe auch link!!) :
    Neben Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen wirken auch sekundäre Pflanzenstoffe,
    wie z. b. Farbstoffe (querverbindung zu Lycopin)pflanzliche Hormone aus Obst ,
    Gemüse und Getreide
    gesundheitsfördernd
    sie tragen dazu bei, das krankheitsrisiko für Zivilisationskrankheiten zu senken.
    Wichtig ist aber die gesamte Ernährungsweise.
    Wer viel frisches Obst und Gemüse sowie ballaststoffreiche Getreideprodukte
    und wenig Fett, Salz und Zucker Denken sie Zurück an die Zuckermenge während eines Menschenlebens) isst, hat die besten Voraussetzungen, gesund zu bleiben.
    Das Einnehmen von Präparaten allein erhält die Gesundheit n i c h t .
     
    Pflanzliche Lebensmittel enthalten in geringen Dosen zwischen 5000 und 10.000
    verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe
    Wunderwelt Natur!!
    sie dienen den Pflanzen als Farbstoffe (denken wir an Blüten und die Flora)
    Wachstumsregulatoren
    Abwehrstoffe gegen Schädlinge +Krankheiten
    Bei normalen Verzehrgewohnheiten nemen wir etwa 1,5 g oder 1500mg dieser
    Stoffe auf.
    Galten früher viele sekundäre Pflanzenstoffe eher als schädlich, so weisen heute
    zahlr. Unters. darauf hin, daß diese gesundheitsfördernde Wirkung haben.
    Sie tragen dazu bei: ----das Krebsrisiko zu senken (antikanzerogene Wirkung)
    ---- die Bildung freier Radikale oder anderer schädigender Moleküle zu
    hemmen ( antioxydative Wirkung)
    -----das Immunsystem zu stärken ( immunmodulatorische Wirkung)
    ----- vor Pilzen, Bakterien und Viren zu schützen (antimikrobielle Wirkung)
    ----- den Cholesterinspiegel zu senken

     

    Wissenschaftliche Quellen zum Thema Lycopin

    1) Lycopene and Myocardial Infarction Risk in the EURAMIC Study
    von L. Kohlmeier und Mitarbeitern
    Amer Journal of Epidmiology, 1997, Seiten 146, 618-682

    2) Role of lycopene as antioxidant carotenoid in the prevention of chronic disease: A review
    von A V Rao et al
    Nutrition Research 1999, 19305-323

    3) Uptake of lycopene and its geometric isomers is greater from heat-processed than unprocessed tomato juice in humans
    von W. Stahl und H. Sies
    J. Nutrition, 1992, 122 2161-2166

    4) Carotenoids protect against cell membrane damage by the nitrogen dioxide radical
    von F. Boehm, J.H. Tinkler und T.G. Truscott
    Nature Med. 1995, 1, 98-99

    5) Carotenoids, alpha-tocopherols, and retinol in plasma and breast cancer risk in N. Sweden
    von K.Hulton und Mitarbeitern
    Cancer Causes Control, 2001, 12, 529-37

    6) Plasma lycopene, other carotenoids, and retinol and the risk of cardiovascular diseases in women
    von H.D. Sesso und Mitarbeitern
    Amer. J. Clinical Nutrition, 2004, 79, 47-53

    7) Antioxidants, carotenoids and rsik of rectal cancer
    von Maureen A. Murtaugh und Mitarbeiter
    Amer J. Epidiemiol, 2004, 159, 32-41

    8) Independent and interactive association of blood antioxidants and oxidative damage in eldery people
    von C. Laheras und Mitarbeitern
    Free Radical Research, 2002, 36, 875-882

     
    Das breite Spektrum sekundärer Pflanzenstoffe umfaßt:
    =======================================
    Carotinoide
    Ihre wichtigsten Vertreter sind beta-Carotin, (karotten, Aprikosen)
    Xanthophylle (Spinat, Grünkohl)
    Phytosterine wie das beta-Sitosterin ( in Samen und Ölen)
    wirken Cholesterinsenkend, weil durch sie weniger Nahrungscholesterin im Darm
    resorbiert wird.
    Saponine
    sind bitterstoffe (Kichererbsen, Sojabohnen) wirkung w. o. genannt
    Glucosinolate
    verantwortlich für Geschmack z. b. Senf, Meerrettich, Kohlrabi,......
    Ihre wichtigsten Vertreter sind enzymatische Abbauprodukte schwefel-
    haltiger Verbindungen
    z. B. Indol, Thio-+ Isothiozyanat
    Polyphenole, wie Phenolsäuren (Hydroxi --ZIMT-säure)
    ====
    mehr hierzu später!
    und Flavonoide (Quercetin) siehe link
    Vorkommen in den Randschichten von Obst , Gemüse und Vollkornprodukten.
    In Pflanzen aus Freilandanbau ist der Gehalt höher als in Gewächshauspflanzen
    ________________________________________________________________
     
    Protease-Inhibitoren
    ===============
    sind Enzyme, die den Abbau von Pflanzenproteinenhemmen.Sie sind hauptsächlich in
    Hülsenfrüchten und Getreide enthalten und wirken
    antikanzerogen, antioxydativ und beeinflussen den Blutglucosespiegel
    Monoterpene
    ==========
    sind z.B. Aromastoffe Menthol der Pfefferminze oder Zitrusöl der Limonen.
    Sie wirken antikanzerogen
    Anmerk. des Autors z. Thema genießen: Avokados gewinnen mit Limettensaft beträufelt erst recht noch an Geschmack
    aus aktuellem Anlass, (ich wurde gebeten im März ein Referat über Gewürze zu halten)
    zu dieser Frucht hier nur kurz: legen Sie nach dem Zubereiten, den Kern auf das Fruchtfleisch, das verhindert, daß das es schnell braun wird. Tolle Rezepte hierzu unter dem Abschnitt Lukullus
     
    der Vollständigkeit halber weiter mit
    Phytoösterogene
    ============
    können wie körpereigene Österogene oder wie Antiösterogene wirken.
    zu den wichtigsten Vertretern zählen die Isoflavonide und Lignane.
    Vorkommen:Sojabohnen,Vollkornprodukte, Leinsamen
    Wirkung: antikanzerogen und antioxydativ
    Sulfide
    =====
    sind schwefelhaltige Stoffe in Zwiebelgewächsen.
    Alliin im Knoblauch
    Wirkung der Abbauprodukte:antimikrobiell,antioxydativ,entzündungshemmend
    beeinflussen den Blutdruck und das Immunsystem
    Lektine
    =====
    sind in der Lage biochemische Reaktionen auszulösen
    können verschiedene Stoffwechselvorgänge wie die Zellteilung oder das Immunsystem beeinflussen.Sie sind informationsreiche Moleküle .
    sie dienen der Kommunikation und Interaktion von Zellen und Organismen
    Der Verdauungstrakt des Menschen ist Lektinen regelmäßig ausgesetzt.
    In ihrer Wirkungsweise ähneln Lektine oftmals den Antibiotika.Zum Teil wirken Lektine toxisch auf Kleinlebewesen und finden somit Verwendung als Pflanzenschutzmittel gegen Insekten
    noch vieles ist unklar,ich bleibe dran! versprochen;
     
    Wie bei allem im Leben, giebt es auch kritische Stimmen:
    Zu diesen gehört Dr. Hans-Hermann Dubben Hamburg
    auch eine Veröffentlichung im Fachmagazin "Cancer-Epidemiology Biomarkers & Perevention
    jeder bilde sich seine Meinung bitte selbst